Die viermalige Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka hat bei ihrem Auftakt in Wimbledon wieder einmal ein modisches Statement gesetzt. Beim 6:1, 7:5 gegen die Französin Elsa Jacquemot betrat die Japanerin den Court 3 in einem Kimono-artigen Kleid und Blumen im Haar, der strikten Kleiderordnung in Wimbledon entsprechend komplett in Weiß. Die extravaganten Auftritte gehören bei der aktuellen Nummer 14 der Weltrangliste längst zum Programm, schon bei den French Open hatte sie mit ihrem Outfit für viel Aufsehen gesorgt.
Wie Osaka zogen auch die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka und French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa in die zweite Runde ein. Die viermalige Grand-Slam-Gewinnerin Sabalenka, noch ohne Finalteilnahme an der Church Road, setzte sich 6:2, 6:3 gegen die Serbin Teodora Kostovic durch. Kurz darauf bezwang die russische Teenagerin Andrejewa, die in Paris ihren ersten Major-Titel gewann, die Polin Magda Linette 7:5, 6:4.
Nach einem umkämpften dritten Spiel machte Osaka vor allem im ersten Satz schnellen Prozess mit ihrer Gegnerin. Die Blessur am rechten Knöchel, die sie vor nur zwei Tagen in Bad Homburg zur Aufgabe gezwungen hatte, schien sie nicht mehr zu beeinflussen.
Auch im zweiten Durchgang holte die Hartplatzspezialistin, die bisher je zweimal die Australian Open sowie die US Open gewann, nach zwischenzeitlichem 1:4-Rückstand noch furios auf. Über die dritte Runde kam Osaka beim Rasenklassiker noch nie hinaus.