Aus Leipzig berichtet Eric Böhm

Leipzig – Er hat die DNS eines sogenannten „Floor Generals“.

Dennis Schröder hat im ersten Länderspiel gegen WM-Teilnehmer Finnland (Bericht) sein herausragendes Talent mehr als aufblitzen lassen.

Bei dem letztlich souverän erkämpften 74:67-Erfolg waren es aber niccht die Statistiken, die ins Auge sprangen, sondern die selbstbewusste Spielweise und Körpersprache des 20-Jährigen.

Schröder sofort Regisseur

Der Point Guard der Atlanta Hawks übernahm sofort nach seiner Einwechslung die Rolle des Regisseurs und rechtfertigte das Vertrauen von Bundestrainer Emir Mutapcic.

„Dennis ist erst Mittwoch zum Team gestoßen, hat aber bereits gezeigt, wie wertvoll er für uns sein kann. Seine Verteidigung und sein Playmaking hat uns ins Spiel gebracht“, lobte der Co-Trainer des FC Bayern München.

In der Endphase übertrug er dem 20-jährigen Schröder bereits die Chefrolle. (DATENCENTER: Der Spielplan der EM-Quali)

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Natürliche Autorität

Die natürliche Autorität, sogleich die Fäden in die Hand zu nehmen, mögen sie in der NBA besonders – inklusive Militärmetapher.

Mit seinen spektakulären Alley-Oop-Anspielen, guten Entscheidungen und am Ende auch dem von ihm gewohnten Zug zum Korb versetzte Schröder die Fans in Leipzig ins Staunen.

„Es macht sehr viel Spaß, in diesem Team zu spielen. Ich will vor allem meine Mitspieler gut einsetzen. Für mich ist die NBA die richtige Entscheidung gewesen. Ich habe mich weiterentwickelt“, sagte der Jungstar.

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