NBA-Boss Adam Silver hat sich nach der schweren Verletzung von US-Nationalspieler Paul George in die Diskussion um die Teilnahme von Superstars aus der Profiliga an internationalen Turnieren eingeschaltet.
„Verletzungen können immer und überall passieren. Ich rechne nicht damit, dass es eine große Veränderung beim Umgang der NBA mit dem Thema Großveranstaltungen geben wird“, teilte Silver dem TV-Sender „ESPN“ mit.
„Der Basketball ist seit 1992, als NBA-Spieler begonnen haben, bei Olympia zu spielen, ohne Zweifel gewaltig gewachsen. Aber viele unserer Spieler haben ihre Fähigkeiten, Führungsqualitäten und die Leidenschaft für den Sport im Einsatz für ihre Länder verbessert“, sagte Silver (52).
Das Thema soll aber bei kommenden NBA-Meetings auf der Agenda stehen.
Allstar George von den Indiana Pacers hatte in der Vorbereitung auf die WM in Spanien (30. August bis 14. September) im Trainingscamp der US-Nationalmannschaft einen Schien- und Wadenbeinbruch erlitten. Der 24-Jährige droht die komplette kommende NBA-Saison zu verpassen.
Mark Cuban, Besitzer der Dallas Mavericks und Boss von Dirk Nowitzki, hatte umgehend auf den Vorfall reagiert. „Spieler und Besitzer sollten zusammenstehen und eine eigene Basketball-WM kreieren“, sagte der Milliardär.
Cuban kritisiert seit Jahren, dass die Klubs bei Verletzungen alle Risiken tragen. Vor allem das Verhalten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) stört Cuban: „Das IOC spielt mit der NBA. Es ist eine Organisation, die voller Korruption ist.“