Das Team der Toronto Raptors hat beim Preseason-Auftakt der NBA für einen stillen Protest gesorgt. Die Spieler verschränkten beim 97:93-Erfolg gegen Golden State demonstrativ die Arme untereinander, sowohl während der kanadischen als auch während der amerikanischen Nationalhymne.
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Anstoß von Kaepernick
In den USA wurde lange spekuliert, wie jedes Team mit dem Protest-Anstoß von San-Francisco-49ers-Quarterback Colin Kaepernick umgeht. Dieser hatte bei mehreren Spielen der Football-Liga NFL während des Abspielens der US-Hymne gekniet und somit eine landesweite Diskussion ausgelöst.
Kapernick wollte damit auf Rassendiskriminierung und Polizeigewalt in den Vereinigten Staaten aufmerksam machen.
Warriors: Nur West protestiert
Die Spieler der Golden State Warriors verhielten sich dagegen mit Ausnahme von Forward David West ganz normal. West stand ein Stück hinter seinen Teamkollegen und verschränkte die Arme hinter seinem Rücken.
Im zweiten Preseason-Match der Nacht zwischen den Dallas Mavericks und den New Orleans Pelicans kam es zu keinen Protesten während der Hymne.