Rekord-Gala von Kawhi Leonard!
Die NBA-Saison 2018/19 ist nach dem Titel für die Raptors beendet. SPORT1 zeigt, welche Stars für welche Awards in Frage kommen – und gibt eine Prognose ab.
Der Star der Toronto Raptors steuerte 45 Punkte zum 108:95-Sieg über die Philadelphia 76ers bei. Damit gehen die Raptors in der Best-of-Seven-Serie mit 1:0 in Führung.
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An Leonards Seite, dessen Playoff-Rekord zuvor bei 43 Punkten stand, gelangen Pascal Siakam 29 Zähler. Auf Seiten der Sixers war JJ Redick mit 17 Zählern der beste Punktesammler. Tobias Harris gelang mit 14 Punkten und 15 Rebounds ein Double-Double. Center Joel Embiid blieb mit 16 Punkten und acht Rebounds unter seinen Möglichkeiten und stand klar im Schatten von Leonard.
Leonard wollte sich auswechseln lassen
Dabei wollte der Raptors-Star gar nicht eine neue Bestmarke aufstellen. „Ich habe versucht, ausgewechselt zu werden, bevor ich diesen Punkt erreicht habe. Wir waren 20 Punkte vorne und ich schaute Richtung Bank, um zu zeigen, dass ich ausgewechselt werden möchte“, sagte Leonard nach der Partie.
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Für Raptors-Coach Nick Nurse war es „großer Spaß“, seinem Superstar zuzuschauen. Auch Sixers-Coach Brett Brown, einst Co-Trainer bei den Spurs wo Leonard zuvor spielte, lobte die Leistung des 27-Jährigen. „Seine Vielseitigkeit im Scoring und wie er seine Würfe auch gegen gute Verteidiger anbringen kann war unglaublich beeindruckend“, so Brown.
Von Beginn an glänzte Leonard und sorgte für eine 14-Punkte-Führung zum Auftakt der Partie, doch die Sixers nutzten eine anschließende Schwächephase und verkürzten den Rückstand auf acht Zähler zum Ende des ersten Viertels.
Zur Halbzeit lagen Leonard & Co. mit neun Zählern in Front und konnten den Vorsprung im weiteren Verlauf sukzessive ausbauen.
Rapper Drake gehört zu den größten Stars der Musikbranche. Sportler, die er unterstützt, sind vom Pech verfolgt. Davon kann auch ein NFL-Team ein Lied singen.
Mit seiner Gala hat Leonard auch dafür gesorgt, dass er auch im 14. Spiel gegen die Sixers ohne Niederlage bleibt. Außerdem trotzten die Raptors auch dem Drake-Fluch. Der Rapper, großer Fan des Teams aus Toronto, wohnte dem ersten Playoff-Spiel der Serie im Publikum bei.