Im Kampf um eine 100-prozentige Impfquote unter ihren Spielern macht die NBA jetzt offenbar Ernst. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

Wie mehrere US-Medien berichten, haben sich die Liga und die Spielervereinigung zwei Wochen vor Saisonstart über einen Strafenkatalog für nicht geimpfte Profis verständigt. (DATEN: Spielplan der NBA)

Demnach wird einem Spieler, der nicht mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten hat und daher aufgrund von lokalen Vorgaben eine Halle nicht betreten darf, gut ein Prozent seines Jahresgehalts abgezogen.

Irving dürfte in New York nicht spielen

Diese Regelung könnte vor allem für Kyrie Irving teuer werden. Denn der spielt für die Brooklyn Nets und damit für eines der drei NBA-Teams, die sich in Städten mit besagtem Hallenverbot für ungeimpfte Spieler befinden.

Das sind neben den Nets auch die New York Knicks und die Golden State Warriors, die ihre Heimspiele in San Francisco austragen.

Für Irving würde dies bedeuten, dass er für jedes Heimspiel der Nets, das er als ungeimpfter Spieler verpasst, etwa 381.000 Dollar verlieren würde. Bei nur drei Heimspielen würde der Betrag bereits auf über eine Million anwachsen.

Bis vor kurzem wäre davon auch Andrew Wiggins von den Golden State Warriors von dieser Regel betroffen gewesen. Doch er hat sich nach Auskunft von Coach Steve Kerr mittlerweile für eine Impfung entschieden.