Ein deutsche NBA-Export bangt um die Playoff-Teilnahme.

Franz Wagner hat mit den Orlando Magic die nächste Pleite einstecken müssen.

Gegen die Charlotte Hornets noch mit einer Sprunggelenksverletzung ausgewechselt, gehörte der 21-Jährige bei der bitteren 119:122-Niederlage gegen die Portland Trail Blazers mit 24 Punkten schon wieder zu den besten Werfern im Magic-Dress.

Auch sein Bruder Moritz Wagner war mit von der Partie, die einmal mehr Dillon Lillard (41 Zähler) an sich riss. Seine acht Punkte von der Freiwurflinie in den letzten drei Minuten lassen Zweifel an der Endrunden-Teilnahme des Magic-Brüderpaars Wagner aufkommen.

Thriller im Big Apple

Ein weiterer Thriller spielte sich im Big Apple ab: Die New York Knicks rangen die Boston Celtics nach zweimaliger Overtime mit 131:129 nieder. Großen Anteil am Knicks-Erfolg hatte die Leistungsexplosion von Shooting Guard Immanuel Quickley, der mit 38 Zählern die höchste Punktzahl seiner bisherigen Karriere warf.

Im Kellerduell der Western Conference ging es überraschend deutlich zu, dort fertigte der Tabellenletzte Houston Rockets den direkten Konkurrenten San Antonio Spurs mit 142:110 ab. Beide Mannschaften haben nur noch in der Theorie Chancen auf einen Playoff-Einzug.

Der 102:86-Sieg der Brooklyn Nets bei den Charlotte Hornets deutete sich schon im ersten Viertel an, als die ersten neun Würfe von Mikal Bridge allesamt im Korb landeten.

Beim 129:119-Triumph der Oklahoma City Thunder bei den Utah Jazz meldete sich Shai Gilgeous-Alexander mit einer Top-Performance zurück, steuerte der Shooting Guard nach seiner Fünf-Spiele-Abstinenz 38 Punkte bei. Zum Assist-König avancierte Giannis Antetokounmpo beim 117:111-Heimsieg der Milwaukee Bucks gegen die Washington Wizards.

Die Memphis Grizzlies, Tabellenzweiter der Western Conference, gab den nächsten Sieg im letzten Viertel noch aus der Hand und gab sich schließlich den LA Clippers mit 129:135 geschlagen.