An diese Partie zwischen Phoenix Mercury und Connecticut Sun in der WNBA, der NBA der Frauen, dürften sich die Fans noch lange erinnern.

Mercury um Basketball-Superstar Brittney Griner, die im vergangenen Jahr in Russland wegen Drogenschmuggels verurteilt wurde und erst nach einem Gefangenenaustausch in die USA zurückkehren konnte, startete beim 90:84-Heimsieg mit einer immensen Offensiv-Power.

Moriah Jefferson sorgte mit einem Buzzer Beater für den Schlusspunkt eines historischen Viertels – Resultat nach zehn Minuten: 45:24! Nie zuvor in der Geschichte der WNBA hatte ein Team in einem Viertel mehr Punkte erzielt. Von 17 Würfen trafen die Mercury-Akteurinnen 16 und markierte mit einer Wurfquote von 94,1 Prozent ebenfalls eine neue Bestmarke.

Den bisherigen Rekord von 44 Punkten in einem Viertel stellte New York Liberty erst im vergangenen Juli auf. Damals bezwangen sie Indiana Fever 101:83.

WNBA: Mercury gelingt nach Rekord-Viertel wenig

Für Griner und Co. endete das Spiel jedoch nicht so entspannt wie für die vorherigen Rekordhalterinnen aus New York.

Im zweiten Viertel gelangen Phoenix nur magere sieben Pünktchen – und stellte damit den dritten Liga-Rekord auf, denn noch nie brach ein Team punktetechnisch derart ein.

So konnte Connecticut den Rückstand verkürzen und kam bis zur Halbzeit auf 48:52 heran. Dabei übernahm vor allem Rebecca Allen, die mit 24 Punkten einen neuen Saisonbestwert aufstellte, Verantwortung.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich dann ein Duell auf Augenhöhe. Am Ende behielt aber Phoenix, wo Griner mit 21 Zähler und zehn Rebounds eine starke Performance zeigte, die Oberhand und brachte den Sieg noch nach Hause.