Am 18. Mai 2014 ging in Bamberg eine Ära zu Ende.

Mit 75:83 verloren die Brose Baskets Bamberg gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück und kassierten die entscheidende dritte Pleite im Viertelfinale der Playoffs der Beko BBL.

Erstmals seit vier Jahren standen die Brose Baskets nicht in den Finals, erstmals seit vier Jahren holten sie nicht den Titel.

„Die Ziele und die Realität waren in dieser Saison weiter auseinander als je zuvor. Die gesamte Leistung war im Vergleich zu dem Aufwand, den wir treiben, noch nie so schlecht“, schimpfte Bambergs Aufsichtsratsvorsitzender Michael Stoschek im Anschluss.

Wenig später wurde Chris Fleming, erfolgreichster Coach in der Geschichte der Baskets, von seinem Amt entbunden. Die Worte Umbruch und Neuaufbau bestimmen seitdem die Vereinspolitik der Bamberger.

Entscheidung bei Heyder naht

Teil dieses Umbruchs ist nach wie vor auch Wolfgang Heyder, der seinen Posten als Geschäftsführer bereits geräumt hatte und in seiner Rolle als Sportdirektor nur so lange tätig bleiben wollte, bis ein Nachfolger gefunden wurde.

Ob es diesen Nachfolger überhaupt geben wird, ist mittlerweile allerdings fraglich.

Unter anderem der neue Coach Andrea Trinchieri macht sich für eine Weiterverpflichtung des Managers stark.

Heyder selbst kündigte im Gespräch mit SPORT1 eine baldige Einigung an: „Es gibt aktuell zwar nichts Neues. Ich denke aber, es werden in den nächsten Tagen Gespräche mit den Verantwortlichen stattfinden und dann wird es eine Entscheidung geben.“

Abgang der Schlüsselspieler

Zuvor hatte Heyder schlicht auch keine Zeit, um sich um seine eigene Zukunft zu kümmern. Denn dem angekündigten Umbruch ließen die Bamberger auch Taten folgen.

Mit Anton Gavel, Casey Jacobsen und John Goldsberry verließen die tragenden Säulen der vergangenen Meisterjahre den Klub. Auch Jared Jordan und Sharrod Ford laufen in der kommenden Saison nicht mehr für „Freak City“ auf.