Budapest – Die Jungs wollen mehr!

Keine drei Wochen nach dem WM-Triumph der Fußball-Nationalmannschaft spielen die deutschen U19-Junioren in Ungarn um ihr ganz persönliches Sommermärchen.

Nach dem 4:0 (2:0) im Halbfinale der Nachwuchs-EM gegen Österreich wartet am Donnerstag Portugal – und die ganze Bundesliga schaut höchst interessiert zu.

Sammer drückt Daumen

„Ich drücke alle Daumen. Das sind genau die Zeichen, die wir brauchen“, sagte Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer.

„Wir müssen auch nach der WM für Nachhaltigkeit sorgen. Ich schaue sehr, sehr genau auf dieses Turnier. Dass über den guten Nachwuchs dann in der Spitze Top-Leute vorhanden sind, und wir erfolgreich sind – das wäre eine große Geschichte“, erklärte Sammer weiter.

Sorg bedankt sich bei Klubs

„Dass die Jungen nachdrängen, etwas Schöneres kann es ja gar nicht geben. Ich hoffe, dass sie das Turnier gewinnen“, sagte Sammer.

Der frühere DFB-Sportdirektor Sammer betont: „Der Deutsche Fußball-Bund ist perfekt aufgestellt, auch mit Hansi Flick als Sportdirektor (ab 1. September, d. Red), er kennt alle Abläufe.“

Sorg bedankte sich derweil bei den Bundesliga-Klubs. „Die Spieler können hier nur ihre Leistung bringen, wenn der Verein das unterstützt“, sagte er: „Sonst würde der Spieler seine Gedanken nicht komplett hier haben.“

Im Halbfinale voll da waren die Torschützen Selke (20.), Stendera (30.), Uwe-Seeler-Enkel Levin Öztunali (58.) und Mukhtar (68.).

„Es ist ein geiles Gefühl“, sagte Mukhtar: „Jetzt wollen wir uns das nicht mehr nehmen lassen.“