Alle neun EM-Kandidaten haben am zweiten Tag der Qualifikation für die Schwimm-Europameisterschaften in Berlin (13. bis 24. August) die Vorlaufnormen erfüllt.
Dorothea Brandt, Caroline Ruhnau und Hendrik Feldwehr schwammen beim sogenannten Überprüfungswettkampf in Essen ebenso die geforderte Zeit wie Sarah Köhler, Jaana Ehmcke, Clemens Rapp und Florian Vogel über 400 m Freistil sowie Alexandra Wenk und Steffen Deibler über 50 m Schmetterling.
Alle DSV-Schwimmer, die bei den deutschen Meisterschaften in Berlin Anfang Mai die EM-Norm unterboten haben, müssen in Essen um 1,5 Prozent höhere Richtzeiten im Finale erreichen.
Eine Ausnahme macht Bundestrainer Henning Lambertz für Weltrekordler Paul Biedermann, der nach zweiwöchiger Krankheitspause seinen Trainingsrückstand aufholt. „Ihn brauche ich nicht zu überprüfen“, sagte Lambertz, „er ist eine absolute Bank“.
Auch für Markus Deibler könnte eine Ausnahmeregelung gelten. Der Hamburger, derzeit über 200 m Lagen die Nummer eins in Europa, fehlt in Essen höchstwahrscheinlich wegen einer Erkrankung. „Er ist ein potenzieller Medaillenkandidat“, sagte Lambertz. Das EM-Team wird am Montag nominiert.