Zehn Schwimmer haben am dritten Tag der Qualifikation für die Europameisterschaften in Berlin (13. bis 24. August) die Vorlaufnormen des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) erfüllt.

Vize-Weltmeister Marco Koch (Darmstadt) und Hendrik Feldwehr (Essen) schwammen über 100 m Brust ebenso die geforderte Zeit wie der Olympiavierte Steffen Deibler (Hamburg) über 100 m Freistil, Franziska Hentke (Magdeburg) über 200 m Schmetterling und Philip Heintz (Heidelberg) über 200 m Lagen.

Über 200 m Rücken blieben Europameisterin Jenny Mensing (Wiesbaden), Sonnele Ötztürk, Lisa Graf (beide Berlin), Christian Diener (Potsdam) und der in den USA trainierende Jan-Philip Glania unter der Norm.

Björn Hornikel (Sindelfingen) verfehlte dagegen die Qualifikation über 100 m Freistil.

Lagenspezialist Yannick Lebherz (Potsdam) verzichtete über seine Nebenstrecke 200 m Rücken auf einen Start.

Alle DSV-Schwimmer, die bei den deutschen Meisterschaften in Berlin Anfang Mai die EM-Norm bereits unterboten hatten, müssen beim sogenannten Überprüfungswettkampf in Essen um 1,5 Prozent höhere Richtzeiten im Finale erreichen.

Eine Ausnahme macht Bundestrainer Henning Lambertz für Weltrekordler Paul Biedermann (Halle/Saale), der nach zweiwöchiger Krankheitspause seinen Trainingsrückstand aufholt.

Auch für den erkrankten Markus Deibler, derzeit über 200 m Lagen die Nummer eins in Europa, könnte eine Ausnahmeregelung greifen.