Der Ex-Bamberger P.J. Tucker wurde in Arizona wegen „extrem betrunkenen Fahren“ angeklagt – zwei Monate vor seiner 16,5 Millionen Dollar schweren Vertragsverlängerung mit den Phoenix Suns in der NBA.
Laut dem Bericht der Polizei von Scottsdale wurde beim Forward ein Blutalkoholpegel von 2,22 Promille gemessen – fast dreimal soviel wie die in Arizona am Steuer erlaubten 0,8 Promille.
„Arizona Republic“ berichet sogar von „super extreme driving under influence“. Für dieses Delikt würde Tucker bei einer Verurteilung eine Gefängnisstrafe von 45 Tagen drohen.
Der 29-Jährige war am 10. Mai mit seinem Mercedes Benz angehalten worden, laut Polizeibericht sprach er undeutlich und hatte blutunterlaufene Augen. Zudem sei Tucker beim Alkoholtest getaumelt und beinahe gestürzt. Tucker gab an, ein Bier getrunken zu haben.
Erst letzte Woche hatte er in Phoenix einen neuen Vertrag über drei Jahre und insgesamt 16,5 Millionen Dollar Gehalt unterschrieben.
Die Suns erklärten, sie hätten zu diesem Zeitpunkt bereits von der Alkoholanklage gewusst, wollte sich zum schwebenden Verfahren aber nicht weiter äußern, ebenso wie Tuckers Anwältin.