Seydou Keita hat im Streit mit Pepe nachgelegt.

„Ich sehe nicht, warum ich ihm die Hand geben müsste. In seinen Augen bin ich nicht einmal ein Mensch“, sagte Keita der afrikanischen Seite „Afrik-foot.com“.

Im Freundschaftsspiel zwischen seinem AS Rom und Real Madrid am Dienstag geriet der Mann aus dem Mali mit dem Portugiesen Pepe aneinander.

Der ehemalige Spieler des FC Barcelona verweigerte zunächst Gegenspieler Pepe von Real den Handschlag und warf zudem eine Flasche nach dem Portugiesen.

„Sein Verhalten ist inakzeptabel. Anstatt mich zu fragen, warum ich ihm nicht die Hand gab, zog er es vor, mich zu bespucken“, legte Keita nach.

Bereits am Dienstag erläuterte der 34-Jährige die Vorgeschichte und sein Handeln auf seinem Twitter-Account: „Er hat mich Affe genannt in einem Spiel Madrid-Barca. Ich habe ihm die Hand nicht gegeben, daraufhin bespruckte er mich und ich habe eine Flasche nach ihm geworfen“, und fügte am Ende hinzu: „Ich entschuldige mich für mein Handeln.“

Pepe ist kein Unbekannter, wenn es um unsportliche Aktionen geht. Zuletzt flog er bei der WM im Spiel Deutschland-Portugal vom Platz, nachdem er mit Thomas Müller aneinander geraten war.

2009 wurde der portugiesische Nationalspieler in der spanischen Liga für zehn Spiele gesperrt, weil er den am Boden liegenden Gegenspieler Casquero mehrfach trat.