IOC-Chef Thomas Bach hält sich in der Frage um die Neubesetzung der Spitze des skandalumtosten Fußball-Weltverbandes FIFA weiter schwer bedeckt.

„Ich werde keine Urteile über Personen oder andere Organisationen abgeben“, sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees am Rande des Camp Beckenbauer in Kitzbühel auf die Frage, ob Sepp Blatter noch bis Februar 2016 im Amt bleiben könne.

Tokyo Sexwale, dem von Franz Beckenbauer in Spiel gebrachten Südafrikaner, lobte Bach immerhin, ohne aber dessen Eignung für den Posten bewerten zu wollen.

„Ich kenne Tokyo Sexwale seit einiger Zeit und schätze ihn sehr“, sagte Bach: „Seine Geschichte als Gefängnisinsasse mit Nelson Mandela auf Robben Island, das ist ein beeindruckender Lebensweg.“

Sexwale hatte mit Mandela gegen die Apartheid in Südafrika gekämpft. Auf die Frage, ob nicht Beckenbauer selbst der Beste für den Posten des FIFA-Präsidenten sei, sagte Bach im Scherz: „Lassen wir das die beiden doch unter sich ausmachen.“

Beim Camp Beckenbauer, das nach 2013 und 2014 zum dritten Mal in Kitzbühel stattfindet, wird in prominenter Besetzung die Zukunft des Sports diskutiert.

Das Leitthema in diesem Jahr bei der dreitägigen Veranstaltung ist: „Die Zukunft des Sports in einer digitalisierten Welt“.

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