Der ehemalige ManCity-Coach Roberto Mancini hat sich einen öffentlichen Seitenhieb gegen seinen Nach-Nachfolger Pep Guardiola geleistet.

„Er ist ein guter Trainer“, sagte Mancini in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport, „aber er hat bei seinen bisherigen Stationen auch noch nie Schwierigkeiten gehabt“.

In der aktuellen Saison habe Guardiola mehr Probleme – und dafür gebe es auch einen Grund:

„Bei Barcelona hatte er Messi, Iniesta und eine Mannschaft voller Phänomene, in einer Liga mit zwei Titelkandidaten und Real Madrid als einzigem Rivalen.“

Mancini: FC Bayern „gewinnt immer“

Anschließend sei er zum FC Bayern gegangen, „der immer gewinnt“.

Im "Premier-League-Talk" analysiert SPORT1-Kommentator Oliver Forster das Topspiel zwischen Manchester City und Liverpool und die Schwächen des Guardiola-Teams.

Im "Premier-League-Talk" analysiert SPORT1-Kommentator Oliver Forster das Topspiel zwischen Manchester City und Liverpool und die Schwächen des Guardiola-Teams.

Auf der Insel stelle sich die Situation nun etwas anders dar.

„In England ist es eine andere Geschichte, weil es sechs Mannschaften geben kann, die um den Titel kämpfen“, erklärte Mancini.

Bei ManCity unkündbar

Bei Manchester City hat Guardiola in seinem ersten Jahr daher mit gehörigem Gegenwind zu kämpfen.

In der Champions League scheiterte sein Team an Borussia Dortmunds Viertelfinalgegner AS Monaco, in der Premier League belegen die Citizens Platz drei – und das trotz Transferausgaben von 213 Millionen Euro.

Nur noch im FA Cup hat der ambitionierte Klub die reelle Chance auf einen Titel.

Der Trainer von Manchester City gibt sich nach dem Achtelfinal-Aus in der Champions League selbstkritisch, von seinem Weg lässt er sich dennoch nicht abbringen.

Der Trainer von Manchester City gibt sich nach dem Achtelfinal-Aus in der Champions League selbstkritisch, von seinem Weg lässt er sich dennoch nicht abbringen.

Das Vertrauen des Hauptinvestors Mansour Bin Zayed Al Nahyan und Vorstandschefs Khaldoon Al Mubarak ist Guardiola dennoch weiter gewiss.

Auch weil Guardiola quasi unkündbar ist.

„So viel Zeit, Energie und Geld wurde in das Projekt Pep gesteckt, dass es im Falle seines Scheiterns überhaupt keinen Plan B gibt“, wurde ein City-Insider im Daily Mirror zitiert.