Maria Scharapowa hat beim WTA-Turnier in Stuttgart (LIVE im TV auf SPORT1) nach langer Pause ein viel beachtetes Comeback auf der Tour gefeiert.
Einer ihrer Kontrahentinnen ist die Rückkehr der ehemaligen Weltranglistenersten ein Dorn im Auge. Eugenie Bouchard hat sich dafür ausgesprochen, dass Scharapowa für immer aus dem Verkehr gezogen werden sollte.
„Sie ist eine Betrügerin und ich denke nicht, dass es Betrügern in irgendeiner Sportart erlaubt sein sollte, diese Sportart wieder auszuüben“, giftete die Tennis-Beauty bei TRT World.
Eugenie Bouchard und die Suche nach Liebe und mehr ist kompliziert. Nun stößt die Tennis-Schönheit unverhofft auf sich selbst. SPORT1 zeigt ihre Karriere in Bildern.
Bouchard: „Falsches Signal“
Insbesondere die Offiziellen der WTA stehen im Zentrum von Bouchards Kritik. „Meiner Meinung nach sendet die WTA das falsche Signal an junge Kinder: ‚Betrügt und wir heißen euch mit offenen Armen wieder willkommen“, legte die 23-Jährige nach.
Scharapowa hatte nach 15-monatiger Dopingsperre mit dem Sieg gegen Roberta Vinci ihr Comeback gefeiert. Im März 2016 war sie positiv auf Meldonium getestet worden. Nur eine Wildcard hatte ihren Start in Stuttgart ermöglicht, auch bei den Turnieren in Madrid und Rom darf sie auf diese Weise spielen.
Maria Sharapova beendet ihre Karriere. Diese ist von vielen sportlichen Erfolgen aber auch von einigen Rückschlägen gekennzeichnet. SPORT1 wirft einen Blick zurück.
Bouchard findet es „nicht richtig“, Scharapowa wieder antreten zu lassen. „Sie ist nicht mehr jemand, über den ich sage, ich würde zu ihr aufschauen“, fügte Bouchard hinzu: „Es ist so unfair den Spielern gegenüber, die sich korrekt verhalten und ehrlich sind.“