Die ohnehin wacklige Zukunft des Formel-1-Rennens in Silverstone wird nun durch Konkurrenz aus dem eigenen Land noch unsicherer. Offenbar prüft Formel-1-Eigner Liberty Media die Möglichkeit eines WM-Laufs in den Straßen Londons.
Der Vertrag der Traditionsstrecke Silverstone mit der Königsklasse läuft nach dem diesjährigen Rennen in zwei Wochen aus.
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„Die Formel 1 hat uns gegenüber erstmals eingeräumt, dass sie gerne ein Rennen in London hätte“, sagte Silverstone-Streckenchef Stuart Pringle der BBC. Dies sei ein womöglich entscheidender Einschnitt, da die künftige Austragung von zwei Rennen in England unwahrscheinlich wirke:
„Großbritannien ist nicht besonders groß, da geht es auch um kommerzielle Aspekte.“
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Formel-1-Sportchef Ross Brawn bezeichnete diese Frage allerdings als „offen. ich sehe nicht, dass London den britischen Grand Prix zwangsläufig ersetzen würde.“
Silverstone ist bei Fahrern und Fans sehr populär und lebt zudem von seiner Historie: Das erste Rennen der Formel-1-Geschichte fand 1950 auf der Strecke 80 Kilometer von London entfernt statt.