Erst Jack Grealish zu Manchester City, dann Lionel Messi zu Paris Saint-Germain und vor wenigen Tagen nun Romelu Lukaku zum FC Chelsea.

Während die Bundesliga-Klubs aufgrund finanziell erschwerter Bedingungen während der Corona-Pandemie sparen müssen, können andere Klubs in Europa weiter kräftig Geld ausgeben.

Sportdirektor Max Eberl von Borussia Mönchengladbach kann darüber nur den Kopf schütteln. “Denen ist Corona scheißegal”, sagte er am Freitag vor dem 1:1-Remis gegen den FC Bayern bei DAZN. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Eberl: Das System ist “krank”

Für den 47-Jährigen ist deshalb aber noch nicht der Fußball insgesamt krank. Lediglich das System, dass Vereine mit einzelnen sehr finanzstarken Geldgebern extrem viel Geld in ihre Klubs pumpen lässt, sei “krank”.

Mit dem eigenen Kader ist Eberl trotz weniger Transfer-Aktivitäten jedoch dennoch “sehr zufrieden”. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

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Auch die anhaltenden Wechselgerüchte rund um einige Leistungsträger haben Eberl nie beunruhigt, sagt er: “Der Markt ist nicht so einfach und Gladbach ist ein geiler Klub.”

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