Beim Hamburger SV ist der Stammkeeper zurück zwischen den Pfosten.

Sieben Spiele hat Daniel Heuer Fernandes in der 2. Bundesliga wegen einer Kaspelverletzung verpasst, nun ist er wieder fit und stand prompt beim 1:1 bei Dynamo Dresden im Tor der Hanseaten. (VIDEO: Paradenshow beim Comeback! Keeper rettet HSV einen Punkt)

Damit ist er rechtzeitig für das DFB-Pokal-Duell (Dienstag, ab 18:30 LIVE auf SPORT1) beim 1. FC Köln wieder einsatzbereit. Eine gute Nachricht für den HSV, denn Heuer Fernandes hat es der Klub zu verdanken, dass er im Achtelfinale des DFB-Pokals steht. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan des DFB-Pokals)

In der 2. Runde hielt der gebürtige Bochumer den Elfmeter von Nürnbergs Asger Sörensen und die Hamburger siegten in der Folge mit 4:2 im Elfmeterschießen. Wäre ein weiteres Elfmeterschießen also ein Traum?

Heuer Fernandes verrät seine Vorbereitung auf ein Elfmeterschießen

„Ein Traum ist es nicht, aber Elfmeterschießen ist etwas, was man gerne macht, weil man als Torwart fast nur gewinnen kann. Ich mag Elfmeterschießen, es ist immer etwas Besonderes welche zu halten“, verriet Heuer Fernandes im Interview mit SPORT1: „Wir üben das auch ab und zu im Training. Das macht mir immer Spaß.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zum DFB-Pokal)

Der 29-Jährige bereitet sich für den Ernstfall vor, der auch in Köln warten könnte: „Natürlich schaust du dir vorher ein paar Szenen an, aber Elfmeterschießen ist auch oftmals Intuition, wie du dich fühlst. Ich war damals einfach froh, dass ich den Elfmeter halten konnte, mein Torwart-Trainer hat mir vorher auch nochmal viel Glück gewünscht und das hat vielleicht ja etwas gebracht.“

Ein wenig Glück könnten Heuer Fernandes und der HSV am Dienstagabend in Köln dann auf jeden Fall gebrauchen. Der Zweitligist geht als Außenseiter in das Duell mit den starken Kölnern.

Vielleicht kommt dann auch für den Keeper ein Karriere-Highlight hinzu. „Pokalspiele sind immer etwas Besonderes, gerade, wenn man im Elfmeterschießen gewinnt. Ich hatte schon viele besondere Momente, aber das war bestimmt ein sehr, sehr schöner“, blickt er auf den Sieg in Nürnberg zurück.

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