Ende Oktober fiel der VfL Wolfsburg auf der Anreise nach Leverkusen (2:2) negativ auf. Viele Spieler verweigerten das Tragen einer Maske, was im ICE der Deutschen Bahn verpflichtend ist.

Dafür wurde die Mannschaft scharf kritisiert, worauf eine Entschuldigung der Wölfe folgte – und jetzt verordneten sich die Stars selbst eine besondere Erziehungsmaßnahme. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Die Wolfsburger Spieler sollen selbst als Zugbegleiter fungieren, wie im Mannschaftsrat beschlossen wurde, berichtet der Kicker.

Kapitän Maximilian Arnold äußerte sich folgendermaßen: „Es wird bestimmt mal ganz gut, über den Tellerrand hinauszuschauen. Ich glaube, dass wir sehen, wie nervig es sein kann, immer wieder betonen zu müssen, dass die Masken aufgesetzt werden müsse.“

Damit sollen die Spieler Respekt gegenüber dem Beruf zeigen und für ihren Fehler geradestehen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Schmadtke: „Das bleibt ein bisschen haften“

„Das ist eine gute Symbolik, die deutlich signalisiert, dass die Spieler verstanden haben, dass sie deutlich über das Ziel hinausgeschossen sind und was falsch gemacht haben. Das ist für mich sinnhafter, als wenn sie einen Betrag XY an welche Institution auch immer spenden wollen. Das wird schnell vergessen“, sagte Wolfsburg-Boss Jörg Schmadtke.

Er hatte bereits im Oktober deutliche Worte gefunden. „Es ist sehr deutlich übermittelt worden, was ich von der ganzen Geschichte gehalten habe. Es war ein Monolog“, berichtete Schmadtke damals von seiner Ansprache an die Mannschaft: „Das, was passiert ist ärgert mich extrem. Die Jungs sollten anfangen, den Kopf einzuschalten“, fügte er hinzu.

Dementsprechend begrüßt der 58-Jährige, dass noch bis Ende Januar, in Absprache mit der Deutschen Bahn, die Spieler die Seiten wechseln werden. „Einen Tag als Zugbegleiter durch Deutschland zu fahren, das bleibt ein bisschen haften“, ist sich Schmadtke sicher. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

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