Die TSG Hoffenheim hat den Nachfolger für André Breitenreiter gefunden. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Die Kraichgauer gaben am Mittwochmorgen die Verpflichtung von Pellegrino Matarazzo als neuen Cheftrainer bekannt. Der 45 Jahre alte US-Amerikaner unterschrieb einen Vertrag bis 2025. (DATEN: Ergebnisse der Bundesliga)
Matarazzo kennt Hoffenheim bereits aus seiner Zeit als Co-Trainer unter Julian Nagelsmann und Alfred Schreuder. Zuvor war er auch U17-Coach der Badener. Bis Oktober vergangenen Jahres stand er beim VfB Stuttgart an der Seitenlinie. (DATEN: Spielplan der Bundesliga)
Matarazzo: „Situation ist anspruchsvoll“
Den damaligen Zweitligisten führte der Trainer zurück in die Bundesliga und hielt mit dem Klub zweimal die Klasse. Nach neun Spielen ohne Sieg zu Beginn der laufenden Spielzeit war für Matarazzo dann Schluss bei den Schwaben.
„Rino kennt nicht nur unseren Klub, sondern auch einen Großteil der Mannschaft aus eigener Erfahrung. Umgekehrt kennen wir auch ihn und sind deshalb davon überzeugt, dass er der richtige Mann auf der Cheftrainer-Position ist“, sagte TSG-Direktor Profifußball Alexander Rosen.
„Da ich seit 2017 in der Region lebe, habe ich die Entwicklung bei der TSG auch nach meinem Wechsel hautnah mitbekommen und durch meine Vergangenheit im Klub besonders aufmerksam verfolgt. Die Situation ist ohne Zweifel anspruchsvoll“, sagte Matarazzo, der aber auch betonte: „Ich bin von der Qualität der Mannschaft überzeugt und gehe voller Elan und mit großer Zuversicht an die Aufgabe heran.“
Matarazzo soll Hoffenheim vor dem Abstieg aus der Bundesliga bewahren. Der Klub von Mehrheitseigner Dietmar Hopp hatte sich am Sonntag nach anhaltender Negativserie von Breitenreiter getrennt. Der Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt nur noch drei Zähler. Der neue Coach feiert am Samstag gegen Bayer Leverkusen seinen Einstand.
Die Entwicklung entspricht nicht den Vorstellungen Hopps, der seinen Verein durchgehend im internationalen Geschäft sehen möchte. Deshalb war Breitenreiter nach Alfred Schreuder und Sebastian Hoeneß bereits der dritte TSG-Trainer in Folge, der vorzeitig gehen muss. Damit haben es alle Nachfolger Nagelsmanns nicht bis zum ursprünglichen Vertragsende geschafft.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)