Drei Monate nach seinem Haas-Aus und dem Wechsel als Ersatzfahrer zu Mercedes hat Mick Schumacher in neuer Ausführlichkeit über seinen neuen Job gesprochen.
In einer Kolumne, die er auf der Website des Teams veröffentlichte, erklärte der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher, dass er in seiner Rolle als dritter Mann hinter Lewis Hamilton und George Russell ungeahnte neue Erfahrungen gemacht hat.
Mick Schumacher: „Ich war richtig schockiert“
„Ich war richtig schockiert bei der Saisoneröffnung in Bahrain, ich hatte nicht so viel Austausch erwartet“, schreibt Schumacher: „Du weißt nicht, was du verpasst, bis du wirklich ein Teil davon bist.“ Vor allem die Arbeit unter den Ingenieuren bekomme mal als Fahrer der Formel 1 kaum mit, erklärt er.
In der Mercedes-Zentrale habe sich der 24-Jährige sehr gut eingelebt. Er schwärmte vor allem vom Miteinander innerhalb des Teams: „Alle sind mir gegenüber so aufgeschlossen, dass ich mich vom ersten Moment an in der Fabrik in Brackley willkommen fühlte.“
2014 war Schumacher als jugendliches Talent bereits einmal in Brackley zu Gast und probierte auch den Simulator aus, seitdem habe sich viel verändert beim aktuellen Dritten der Formel-1-Konstrukteurswertung: „Jetzt ist alles viel größer als damals! Es ist eine hochmoderne Anlage, sehr beeindruckend, wie die Dinge strukturiert sind und wie sorgfältig auf jedes Detail geachtet wird.“
Am Ende seines Blogs wendet sich Mick Schumacher auch die Fans und spricht einen Dank aus für den „warmen Empfang“ und den Zuspruch, den er auch von den Mercedes-Anhängern schon erhalten hätte: „Es ist kein Geheimnis, dass ich – wie jeder andere Fahrer – gern wieder Rennen fahren würde. Jetzt aber helfe ich dabei, etwas aufzubauen und zu entwickeln, auch das ist toll.“