Das Projekt Super League droht im Rechtsstreit mit den Verbänden als Verlierer vom Feld zu gehen.

Dennoch will Barca-Präsident Joan Laporta die mögliche Revolution längst noch nicht aufgeben. Das hat er am Rande eines Termins der spanischen Liga noch einmal deutlich gemacht.

„Wir werden nicht gehen“, machte er den anwesenden Medien deutlich und ergänzte, dass es wohl Ende Juli eine Entscheidung vor dem europäischen Gerichtshof geben soll.

Dabei sieht er seinen Verein in einer wichtigen Rollen zwischen den beiden Parteien. „Es ist gut, dass Barca dabei ist, denn wir können als Brücke für den Dialog zwischen der UEFA und den Vereinen der Superliga dienen“, erklärte Laporta.

Laporta glaubt an CL-Teilnahme von Barcelona

Darüber hinaus sieht er seinen Klub auf einem guten Weg. So habe sich die Kommunikation mit La Liga deutlich verbessert. „Menschen und Organisationen durchlaufen verschiedene Phasen in ihrem Leben und glücklicherweise befinden wir uns jetzt in einer guten Phase mit La Liga“, berichtete er.

Das ist eine überraschende Entwicklung, denn in den vergangenen Wochen und Monaten lieferten sich der Barca-Boss und Liga-Präsident Javier Tebas eine teils heftige Schlammschlacht in der Öffentlichkeit.

Auslöser war dafür der vermeintliche Schiedsrichter-Skandal, den auch die UEFA mittlerweile auf den Plan gerufen hat.

Dabei wähnt sich Laporta bereits siegessicher: „Ich denke, in zehn Tagen wird die Empfehlung der UEFA-Ermittler bestätigt. Sie haben den Fall lange untersucht und festgestellt, dass es keine sportliche Korruption gibt und dass ein Verein nicht verurteilt werden kann, bevor er verurteilt worden ist.“

Daher geht der 61-Jährige fest davon aus, in der anstehenden Saison in der Champions League spielen zu können.