Nun erlag auch Steven Gerrard dem lukrativen Werben des saudi-arabischen Profi-Fußballs, die Vereins-Ikone des FC Liverpools ist seit Montag neuer Trainer beim Erstligisten Al-Ettifaq.

Nun könnte der 43-Jährige womöglich gleich einen früheren Weggefährten zu sich in die Wüste locken.

Wie die Mail Sport berichtet, hat Al-Ettifaq großes Interesse, Jordan Henderson zu verpflichten – der Routinier und englische Nationalspieler, der als Liverpool-Kapitän in der vergangenen Saison im Team von Trainer Jürgen Klopp immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte, soll bei den Saudis der personifizierte Beginn einer großen Transferoffensive sein.

Henderson, seit zwölf Jahren bei den Reds und noch mit einem Vertrag bis 2025 ausstaffiert, hatte mit Gerrards an der Anfield Road noch zusammen gespielt.

Dort dürfte die Konkurrenz-Situation für den 33-Jährigen keineswegs einfacher werden mit Blick auf die jüngst verpflichteten Dominik Szoboszlai (RB Leipzig).

Damit nicht genug: Dem Bericht zufolge steht auch Pierre-Emmerick Aubameyang auf der Wunschliste von Al-Ettifaq.

Wechselt auch Aubameyang in die Wüste?

Der Angreifer vom FC Chelsea ist dem Vernehmen nach auf der Suche nach einem Neustart, nachdem er bei den Blues bisher deutlich unter den Erwartungen blieb.

Im September war der 34 Jahre alte Aubameyang, einst auch und Ex-Profi bei Borussia Dortmund, für 11 Millionen Euro vom FC Barcelona an die Stamford Bridge gewechselt, erzielte in 21 Spielen aber nur drei Treffer.

Der Gabuner wie auch Henderson träfen bei Al-Ettifaq auch weitere namhafte Altstars wie N‘Golo Kante, Kalidou Koulibaly und Edouard Mendy, die zuletzt allesamt von der Premier League in die saudische Liga gewechselt waren.