Die Formel 1 weilt derzeit in der Sommerpause, doch die Diskussion um Sergio Pérez und seine Zukunft bei Red Bull will nicht verstummen.
Laut dem ehemaligen niederländischen Rennfahrer Tom Coronel sollte sich der Mexikaner trotz seines Kontrakts, der noch bis Ende 2024 läuft, nicht zu sicher sein. „In der ganzen Formel 1 ist ein Vertrag nicht mehr als ein Stück Klopapier“, befand Coronel gegenüber dem Portal racingnews365.com.
In der Formel 1 werde „das meiste Geld dann verdient, in dem die Verträge aufgelöst werden, das hat man schon bei Fahrern gesehen“, fuhr der 51-Jährige fort.
Pérez-Abschied? „Dann kostet es 20 Millionen extra“
Der ehemalige Rennfahrer brachte auch ein mögliches Abschiedsszenario um Pérez ins Spiel: „‚Sollen wir uns jetzt verabschieden? Okay, dann kostet es 20 Millionen extra.‘ Aber dann kann man weitermachen.“
Coronel ist überzeugt davon, dass die Situation klar ist: „Wir wissen alle, was mit Pérez passieren wird. Helmut Marko ist auf der Suche nach einem sehr starken zweiten Fahrer“, erklärte der Landsmann von Max Verstappen.
Er nannte den kürzlich zu AlphaTauri gewechselten Daniel Ricciardo als möglichen Nachfolger, der zwischen 2016 und 2018 Verstappens „bester Teamkollege“ gewesen sei. Im Gegensatz dazu habe Pérez „einfach nicht die nötige Beständigkeit“.
Red Bull weist Spekulationen wiederholt zurück
Zwar liegt der Mexikaner in der Fahrerwertung derzeit auf Platz zwei, doch sein Rückstand auf Verstappen beträgt beträchtliche 125 Punkte.
Im Zuge der Spekulationen um eine mögliche vorzeitige Trennung von Red Bull und Pérez haben die Verantwortlichen des Rennstalls bereits mehrfach betont, dass der 33-Jährige mindestens bis zum Ende der nächsten Saison beim Team bleibt.
Red-Bull-Chefberater Marko bekräftige jüngst bei SPORT1, es gebe „keinen Grund, über Maßnahmen, die Pérez betreffen, nachzudenken“. Pérez habe eine kleine Krise durchlaufen, sich aber in den letzten beiden Rennen wieder gefangen. Auch die kürzlich spekulierte Möglichkeit einer Gehaltskürzung wies Marko zurück.