Thomas Müller glaubt nicht, dass Borussia Dortmund in dieser Saison noch einmal ins Meisterrennen einsteigen kann. Der Superstar des FC Bayern hat stattdessen vor allem Spitzenreiter Bayer Leverkusen im Blick.
Im vergangenen Jahr war es zu einem Last-Minute-Showdown zwischen den Bayern und Dortmund gekommen. Müller hatte im Vorfeld in einer Videobotschaft gegen den vor dem letzten Spieltag an der Spitze liegenden BVB gestichelt.
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Dies werde diesmal nicht nötig sein: „Ich glaube nicht, dass Dortmund in dieser Saison am letzten Spieltag noch um die Meisterschaft kämpft“, meinte Müller im Gespräch mit der Sport Bild.
Leverkusen? Anerkennung, mehr aber auch nicht
Und auch auf eine Kampfansage an Leverkusen verzichtete er: „Das ist nicht nötig. Wir haben Anerkennung für die Leistung von Leverkusen, aber mehr auch nicht.“ Der Routinier gab allerdings zu, dass er sich einen Ausrutscher des extrem souveränen Tabellenführers wünsche.
„Dann hoffst du: Hey, jetzt lasst mal was liegen! Und wenn du wieder feststellst, zur Halbzeit steht es 3:0 – dann sagst du dir: okay, verdammt!“, erklärte Müller. Die Bayern liegen in der Bundesliga vier Punkte hinter der Werkself, haben aber noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Dortmund hat aktuelle 15 Punkte Rückstand auf Platz eins.
Müller: „Wir haben große Ziele und können weiterhin aus eigener Kraft Meister werden. Unser Fokus liegt auf unserem eigenen Spiel.“ Auch der große Triumph in der Champions League sei drin – allerdings nur mit einer ernsthaften Steigerung.
„Klar sind wir aktuell ganz gut, aber für den Titel in der Champions League müssen wir noch ein paar PS mehr abrufen“, sagte Müller. Man habe das Potenzial, den Henkelpott zu holen: „Nicht mehr und nicht weniger. Den Rest müssen wir in der Rückrunde erst mal beweisen.“