Borussia Dortmund, Paris Saint-Germain, FC Chelsea, Bayern München – die jüngste Vita von Thomas Tuchel ist mit Top-Klubs gespickt und kann sich definitiv sehen lassen. Hinzu kommt, dass der 50-Jährige überall auf Anhieb große Erfolge gefeiert hat.

Doch was Tuchel als Trainer zu leisten im Stande ist, wurde schon früh sichtbar. Bei seiner ersten Bundesliga-Station machte er sich in Mainz schnell einen Namen und schrieb sich auf den Zettel einiger größerer Vereine. Unter anderem: Bei Bayer Leverkusen. Wie im Bild-Podcast „Bayern Insider“ berichtet wird, habe sich Rudi Völler deswegen beim ehemaligen Mainzer Sportvorstand Christian Heidel nach ihm erkundigt.

Tuchel: Scheiterte der Leverkusen-Wechsel am Geld?

Außerdem habe es Gespräche zwischen Tuchel und den Rheinländern gegeben. Dem Bericht zufolge soll es sogar zu einem geheimen Treffen am Frankfurter Flughafen zwischen Völler und dem Coach gekommen sein. Weil Fans davon mitbekommen hatten und Heidel informierten, habe dieser Völler dann zur Rede gestellt. Letztlich konnten sich Mainz und Leverkusen offenbar nicht auf eine Ablösesumme einigen.

Tuchel hatte das Traineramt bei den Mainzern im Sommer 2014 zur Verfügung gestellt und ist ein Jahr später nach Dortmund weitergezogen. Mit den Schwarz-Gelben gewann er 2017 den DFB-Pokal. Seit zehn Monaten ist der gebürtige Schwabe nun zurück in Deutschland und steht beim FC Bayern an der Seitenlinie.