Seit seinem Aus bei Frankfurt hat er keinen Trainerjob mehr angenommen – doch das scheint sich nun zu ändern.

Offenbar steht Oliver Glasner vor einem Wechsel zum Premier-League-Klub Crystal Palace. Das berichten der britische Guardian und Transferexperte Fabrizio Romano.

Auf X, ehemals Twitter, schreibt Romano, Crystal Pace habe offiziell Kontakt zu Glasner aufgenommen, um den in der Kritik stehenden Coach Roy Hodgson zu ersetzen. Die Gespräche liefen bereits, da Glasner Interesse an dem Projekt zeige.

Glasner war nach Europa-League-Coup heiß begehrt

Für Glasner wäre es nach seiner Auszeit der erste Trainerjob, nachdem er Frankfurt im Sommer 2023 verlassen hatte. Mit der Eintracht hatte der Österreicher 2022 sensationell die Europa League gewonnen und weckte damit Begehrlichkeiten in ganz Europa. Er wurde bereits in Saudi-Arabien, bei den Glasgow Rangers, Olympique Lyon und Union Berlin gehandelt.

Zuletzt war nach SPORT1-Informationen lediglich bekannt geworden, dass sich der Basketball-Fan in den USA weiterbildete – und unter anderem in San Francisco beim NBA-Team Golden State Warriors hospitierte.

Die Frankfurter Eintracht und der 49-Jährige hatte sich nach einer Wutrede Glasners und internen Querelen auf eine Trennung im Sommer 2023 geeinigt. Vor seiner Station in Frankfurt, hatte Glasner den VfL Wolfsburg trainiert.

Crystal Palace steckt im Abstiegskampf

Crystal Palace steckt derweil in einer Krise. Der Klub hat in der laufenden Saison zwölf seiner 24 Liga-Spiele verloren, erst am Montag unterlag das Team aus dem Londoner Süden im Stadtduell 1:3 gegen den FC Chelsea, steht nun auf Platz 15 der Premier League, nur knapp vor den Abstiegsrängen.

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Roy Hodgson, der Ex-Nationaltrainer Englands, steht nun mit dem Rücken zur Wand. Es wird erwartet, dass der 76-Jährige spätestens bei einer weiteren Niederlage seinen Posten räumen müssen wird.

Sein Vertrag läuft zum Ende der Saison ohnehin aus, doch laut Guardian soll der Vereinsvorsitzende Steve Parish einer früheren Veränderung zugestimmt haben, da die wachsende Abstiegsgefahr die Klub-Bosse beunruhigt.