Fünf Gegentore, viele strittige Entscheidungen – und wieder kein Auswärtssieg. Beim VfL Bochum saß der Frust nach dem 2:5 in der Fußball-Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach tief. „Wir waren nicht gut genug, um hier etwas mitzunehmen“, sagte Trainer Thomas Letsch.
Eine Woche nach dem umjubelten 3:2-Erfolg gegen Bayern München folgte der Dämpfer. Hatte Bochum vor dem Spiel von einem weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt geträumt, musste man nach der Packung im Borussia-Park die Gladbacher vorbeiziehen lassen.
Mittelfeldmotor Kevin Stöger kritisierte nach der Partie die Leistung von Schiedsrichter Sven Jablonski scharf. „Die Entscheidungen waren nicht gut. Die 50:50-Entscheidungen waren alle gegen uns“, sagte der Österreicher bei Sky. Sein Trainer wollte sich nicht an der Diskussion beteiligen. „Das Schöne ist, dass ich Trainer bin – und nicht Schiedsrichter“, sagte Letsch: „Wenn man hier 2:5 verliert, muss man nicht über den Schiedsrichter sprechen.“
Für Bochum geht es am Samstag (15.30 Uhr/Sky) mit einem Heimspiel gegen RB Leipzig weiter. Dabei muss Letsch auf seinen Torwart Manuel Riemann verzichten. Er sah gegen Gladbach wegen Meckerns seine fünfte Gelbe Karte.