Torschütze Granit Xhaka hat mit seinem außergewöhnlichen Jubel der medizinischen Abteilung von Bayer Leverkusen kurzzeitig Angst eingejagt. „Ich habe sie schon in meinem Rücken gespürt“, scherzte Xhaka nach dem 2:1 (1:1)-Heimsieg gegen Mainz 05 am Freitagabend. Der Schweizer erzielte mit seinem ersten Tor für Leverkusen das 1:0.

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Im Anschluss griff sich der Mittelfeldspieler an dem Oberschenkel und deutete eine Verletzung an, ehe er jubelte. Ein kurzer Schock für die Physiotherapeuten, die gleich alarmiert waren.

„Ich glaube, nach neun Monaten müssen sie mich kennen. Ich bin ein Junge, der gerne Spaß macht und nicht das erste Mal so eine Aktion macht. Im Training mache ich das öfter, wenn ich mal treffe“, sagte der Torschütze.

Xhaka: „Seit Wochen geplant“

Das ganze war so einstudiert und „seit Wochen geplant. Ich wurde natürlich von den Mitspielern und dem Staff unter Druck gesetzt, wann mein erstes Tor kommt“, erklärte Xhaka.

Das bestätigte auch Trainer Xabi Alonso: „Ich war nicht involviert, aber ich kenne Granit. Es war nicht das erste Mal, dass er das gemacht hat. Als die Physios ankamen, habe ich gesagt: Ganz ruhig!“

Ex-Schalke-Coach Thomas Reis sprach bei DAZN in der Halbzeitpause von einem „leichten Arroganzanfall“. Und tatsächlich kassierte Bayer fast im Gegenzug den Ausgleich: Der Ex-Leverkusener Dominik Kohr erzielte das 1:1 (7.) nach einem Freistoß.