Die FIFA hat inmitten der lauter gewordenen Kritik von Menschenrechtlern ihre sozialen Kampagnen für die Fußball-WM vorgestellt. Unter anderem soll auf den Trikotärmeln der 48 Mannschaften die Aufschrift „Vereint für Frieden“ stehen und damit auf eine von insgesamt drei Kampagnen aufmerksam gemacht werden.

„Die sozialen Kampagnen der FIFA präsentieren die Weltmeisterschaft als großartiges Fest der Einheit, Vielfalt und Begeisterung“, sagte Präsident Gianni Infantino einen Monat vor dem Start des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) in einer Verbandsmitteilung.

Während der Gruppenphase tragen neben den Spielern auch die Offiziellen den Slogan der Friedenskampagne auf dem Ärmel. Neben der Friedenskampagne soll mit der Kampagne „Fußball vereint die Welt“ weiter auf den Kampf gegen Rassismus aufmerksam gemacht werden. Bereits vor vier Jahren bei der Endrunde in Katar gab es diese Kampagne.

Bei einer dritten Kampagne namens „Be Active“ erhofft sich die FIFA mehr „Motivation von Kindern und Jugendlichen, sich körperlich zu betätigen“. Die Sportförderung war ebenfalls in Katar ein Anliegen gewesen.

Infantino hofft auf die Wirkung des Fußballs, um „ein Zeichen für Frieden, Bildung, ein gesundes Leben sowie gegen Rassismus“ zu setzen. Helfen soll, dass die Kampagnenbotschaften auf Großbildschirmen und LED-Anzeigen in allen 16 Stadien gezeigt werden.