Noch immer hält die Coronapandemie die Welt in Atem und noch immer gibt es Menschen, die sich einer Impfung sowie weiteren Schutzmöglichkeiten verweigern. Das eine derartige Haltung auch berufliche Konsequenzen nach sich ziehen kann, spürte jüngst der argentinische Valorant Coach Rodrigo „Onur“ Dalmagro am eigenen Leib.
Der frühere KRU-Trainer wollte für Vertragsverhandlungen mit der brasilianischen eSports-Organisation LOUD in das Nachbarland einreisen, verweigerte jedoch am Flughafen das Vorzeigen eines Impfasses, der gegenwärtig von den Behörden verlangt wird.
Einreise verweigert und abgeschoben
Kurzerhand wurde ihm der Eintritt nach Brasilien verwehrt. In Folge setzte er mehrere Tweets ab, in denen er sich über den fehlenden Triumph der Freiheit äußerte. Auch sei er bereit, für seine Überzeugung den Job zu verlieren. „Ich bin für mein konsequentes Denken bereit einen Job zu verlieren. Ich werde nicht beigeben. Sie werden mich nicht brechen.“
Des Weiteren verteidigt er sein Verhalten in einem TwitLonger-Post und geht hierbei auf die äußerst kontrovers diskutierte Great Barrington Declaration ein, in dem verschiedenen Wissenschaftler:innen gegen Lockdown und andere Pandemiemaßnahmen argumentieren. Zahlreiche Epidemiolog:innen, wie auch US-Covid-Experte Dr. Anthony Fauci, haben sich unlängst gegen den Bericht ausgesprochen.
LOUD versuchte laut Onur alles, um ihn in seiner Situation zu helfen, jedoch verstehe er es auch, dass sich die Organisation mittlerweile von ihm distanziere. Seine Zukunft im eSports bleibt jedoch ungewiss.