Nach drei intensiven Tagen und jeder Menge spannender Matches war es das japanisch-australische Team Reignite, das etwas überraschend den Gesamtsieg davontragen konnte.
Reignite dreht erst langsam auf
Tatsächlich war das in der kleineren APAC-South Region beheimatete Team am ersten Tag noch ohne Sieg geblieben. Durch zweite und dritte Plätze konnten sie dennoch ein Ticket fürs Winners Bracket von Tag 2 sichern.
Am Samstag dauerte es dann bis zum sechsten und letzten Spiel, bis Rhys „Zer0″ Perry, Rick „Sharky“ Wirth und Jake „Jmw“ Walters, der kurzfristig für den Controller-König Noyan „Genburten“ Ozkose einspringen musste, zum ersten Mal das Ende der Runde erlebten.
Am Final-Sonntag waren dann nur noch die besten 20 Teams im Turnier übrig, Team Liquid und OpTic Gaming sahen zu diesem Zeitpunkt leicht favorisiert aus. Im Finale gibt es bekanntlich kein Match-Limit. Je nach Platzierung werden Punkte vergeben, wer mindestens 50 erreicht, befindet sich im Match-Point-Territorium und muss genau ein Match gewinnen, um den Gesamtsieg zu feiern.
Guter Start in den Sonntag
Am Finaltag konnten die Spieler von Reignite dann direkt mit einem ersten und einem dritten Platz in den beiden ersten Matches an Boden gutmachen. Gleichzeitig mit Team Liquid hatten sie in Spiel 6 den ersten Match-Point, den Team UNITE aber abwehren konnte.
Im Spiel darauf wurde es dann dramatisch. Auf der Karte Sturmpunkt waren nur noch Reignite, OpTic und Luminosity Gaming übrig. Reignite schien zuvor schon geschlagen, konnte sich aber hinter einen Felsen retten. Den folgenden Kampf zwischen den drei Teams konnten sie aber für sich entscheiden und letztlich lieferte Zer0 den entscheidenden Kill.
Reignite durften also mit dem Preisgeld in Höhe von $250.000 nach Hause fliegen. Platz 2 ging an Team Liquid, Team UNITE wurde dritter.