Über die lokalen VCT Serien konnten sich Teams über die letzten Monate beweisen und Punkte zur Qualifikation für das große Finale im November sammeln. Nur die besten Mannschaften haben es am Ende geschafft, sich gegen die große Konkurrenz durchzusetzen.

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Valorant: Qualifikanten für die Game Changers

  • Cloud9 White (NA): Der absolute Favorit für das Offline-Event. Das Team von Teammanagerin Ysabel „Noukky“ Müller ist in Nordamerika die absolute Vormacht. Die letzten sechs regionalen Events konnte das Team von Cloud9 ohne große Probleme gewinnen.

  • Shopify Rebellion GC (NA): Zwar immer im Schatten von Cloud9 als Zwei- oder Drittplatzierter, aber das Team um Diana „sonder“ Zhang konnte sich dennoch souverän über die Saisonwertung für die Champions qualifizieren.
  • Team Liquid Brazil (Brazil): Die brasilianische Vertretung von Team Liquid geht als einer der Vertreter für die südamerikanische Region an den Start. Ob die weiblichen Teams den Kontinent genauso stark wie LOUD vertreten können, wird sich erst im Verlauf des Events zeigen.
  • KRÜ Fem (LATAM): Im regionalen Finale zwischen KRÜ Fem und FiRePOWER konnte sich die weibliche Vertretung von KRÜ Esports mit 3-0 klar durchsetzen und darf, wie schon das Hauptteam zuvor, zu den Champions fliegen.
  • Guild X (EMEA): In der letzten EMEA Series hat es endlich geklappt. Zum ersten Mal konnte sich Guild X den Titel in Europa holen. Jetzt muss sich das Team mit der deutschen Spielerin Vivian „roxi“ Schilling auf der ganz großen Bühne beweisen.

  • G2 Gozen (EMEA): Die knappe Niederlage im letzten regionalen Finale gegen Guild X ist durchaus ein sichtbarer Kratzer in der Rüstung von G2. In Berlin möchte Gozen sich deshalb sicher revanchieren.
  • FENNEL Female (East Asia): FENNEL Female konnte sich auf dem Qualifikationsevent deutlich gegenüber der restlichen Konkurrenz aus dem Ost-Asiatischen Gebiet durchsetzen. Wie stark das japanische Team im internationalen Wettkampf abschneiden kann, ist noch unklar.
  • X10 Sapphire (APAC Elite): Im APAC Elite Turnier um das letzte Ticket zum Saisonfinale setzte sich X10 Sapphire im Endspiel knapp mit 3-2 gegen Alter Ego Celesté durch. In der APAC Region war das Team bisher sehr erfolgreich, aber auch Nabila „nabbsky“ Sulthana und ihre Mitspielerinnen müssen sich sicher zunächst an das große Rampenlicht gewöhnen.

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Kleine Bühne für ein großes Versprechen

Beim Ticketverkauf wurde die Community der Gamechangers Teams jedoch sehr enttäuscht. Viel zu wenig Eintrittskarten wurden zum Verkauf bereitgestellt. Für die großen Pläne und das immense Rampenlicht, welches Riot mit seiner Vorreiterposition im weiblichen eSports erreichen will, sind 174 Plätze einfach zu wenig und ein Schlag in die Magengrube.

Viele werden das Event aber natürlich auch online verfolgen. Ein Schritt in Richtung Gleichberechtigung und eSports für alle ist das Event aber allemal.