6 Spiele – 6 Siege.
Virtus.pro erfüllt die Erwartungen und gewinnt auf dominante Art und Weise die 48. Ausgabe der ESL Challengers. Das Top5-Team blieb darüber hinaus nicht nur das ganze Turnier ungeschlagen, auch gab es nur ein einziges Mal mehr als zehn Runden an den Gegner ab.
Für das russische Team, das vom Standing in der CS:GO-Szene eigentlich deutlich zu gut für das eher kleinere ESL-Challenger-Turnier ist, kann der Gewinn als gutes Warm-up für die anstehende IEM Katowice gesehen werden, welche am 15. Februar startet.
Trotzdem sah es, vor allem nach dem ersten Spiel der Gruppenphase, zumindest kurz danach aus, als würde das acht Team starke ESL-Tournament doch kein Selbstläufer für Virtus.pro werden.
Solide Gruppenphase – Dominante Playoffs
Denn das erste Spiel des Turniers war gleichzeitig auch das spannendste mit Virtus.pro-Beteiligung. Gegen die südamerikanischen Vertreter von 9z Team setzten sich die Bären verhältnismäßig knapp mit 16-14 durch. Im zweiten Gruppenspiel konnte man dann aber erahnen in welche Richtung es gehen würde: Mit 16-3 fegte man die Moviestar Riders, ihres Zeichen immerhin 23. in der HLTV-Rangliste, von der Karte.
Als Gruppenerster traf man dann im Semi-Final auf Complexity Gaming, dass seinerseits aber ebenso wenig gegen die Wucht von Virtus.pro gegenhalten konnte, wie FURIA Esports im Finale danach. Beide Teams wurden dabei klar mit 2:0 in ihre Schranken gewiesen.
Die weißen Bären überzeugten dabei durch eine Teamleistung, bei denen keiner der fünf Mitglieder negativ auffiel. Im Gegenteil. Alleine im Finale erreichten mit Aleksei „Qikert“ Gollubev und Mareks „YEKINDAR“ Galinskis gleich zwei Spieler bei Virtus.pro ein Rating von über 1.50. Qikert überzeugte dabei vor allem mit seiner K-D von 40 – 18, YEKINDAR mit einer ADR-Ratio von 103.7.
Sollte Virtus.pro diese Form mit in das anstehende Major in Katowice nehmen können, wird das russische Team auch hier mindestens zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden müssen.