Die Jagd nach dem WM-Titel ist eröffnet. Ende November ertönt der Startschuss zur FIFA 22 Global Series. Mit dem Beginn der Online-Qualifier können die eSportler neben den Team-Events auch als Einzelspieler ihr Können unter Beweis stellen. Das Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, um sich in der jeweiligen FIFA-Regional-Rangliste nach oben zu kämpfen. Den Bestplatzierten winkt eine Teilnahme an den Global Series-Playoffs. Wer hier gut performt, kann sich beim FIFAe World Cup zum Weltmeister krönen.

Parallel dazu bieten Liga-Events eine weitere Möglichkeit, ein Ticket für die Playoffs zu lösen. Mit insgesamt über 30 verschiedenen Partnern ist dieser Zweig ein wesentlicher Bestandteil der FIFA Global Series. Darunter befinden sich mit der Virtuellen Bundesliga, der ePremier League sowie dem prestigeträchtigen Champions League-Turnier klangvolle Namen.

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Nach zwei Jahren Corona bedingter Abstinenz soll so zum Abschluss des Jahres der Nachfolger von Mohammed „MoAuba“ Harkous gefunden werden. Der Deutsche, der damals noch beim SV Werder Bremen unter Vertrag stand, konnte in FIFA 19 das Final-Turnier für sich entscheiden. In den beiden darauffolgenden Teilen sorgte die Pandemie für eine Absage der Weltmeisterschaft.

Von der Elite-Division bis an die Spitze

Der erste Schritt auf dem Weg zum Titel erfolgt über Division Rivals. Spieler, welche die Elite-Division erreicht haben, können durch positive Ergebnisse Skillpunkte sammeln. Theoretisch ist es also auch für jeden Hobby-Zocker möglich, kompetitiv aktiv zu sein. Die ranghöchsten Spieler des FUT-Modus qualifizieren sich dann am Ende einer Season für die nächste Runde.

Je nach Heimatregion werden die qualifizierten Spieler in eine der zehn Divisionen eingeteilt, bevor die Online-Qualifier ausgetragen werden können. Die Aufsplittung soll dabei die Verbindungsqualität verbessen und somit das Spielerlebnis fördern. In Europa wird beispielsweise zwischen Ost und West unterschieden. Deutschland zählt aufgrund der geografischen Lage innerhalb des FIFA-Kosmos zum östlichen Teil des Kontinents.

Zu den Online-Qualifiern sind je nach Größe der Division unterschiedlich viele Teilnehmer zugelassen. In Europa Ost, Europa West sowie Lateinamerika Süd treten 256 Spieler an. In Lateinamerika Nord, Nahost und Nordamerika nimmt lediglich die Hälfte davon teil. In den kleinsten Divisionen, zu denen Afrika, Asien Nord, Asien Süd sowie Ozeanien zählen, beschränkt sich das Feld sogar nur auf 32 Profis.

Online-Qualifiers mit max. 32 Spielern werden im Double-Elimination-Format durchgeführt, d.h. es gibt ein oberes Bracket, sowie ein unteres Bracket. Jeder Spieler kann sich also eine Niederlage erlauben, bevor er aus dem Turnier ausscheidet. Die größeren Divisionen starten dagegen im Swiss-System gefolgt von einer KO-Phase. In dieser Single-Elimination-Phase gibt es keine zweite Chance. Entsprechend der Abschlussplatzierung werden Global Series-Punkte vergeben.

Wer über das Jahr hinweg ausreichend Punkte gesammelt hat, sichert sich einen Startplatz bei den Global Series Playoffs. Insgesamt werden durch eine Kombination aus Ranglisten und Liga-Events insgesamt 128 Spieler die Chance haben, Anfang Juli den letzten Schritt zu gehen. Nur 32 Spieler qualifizieren sich für den FIFAe World Cup. Es wird sich zeigen, wer den längsten Atem sowie den meisten Skill mitbringt.