Und plötzlich scheint wieder alles möglich! Hansa Rostock vergibt gleich zwei Matchbälle um die Meisterschaft in der Nord-West-Division der VBL und muss so am entscheidenden letzten Doppelspieltag nochmal zittern.
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Ausgerechnet gegen die beiden Verfolger Köln und St. Pauli erleidet der Spitzenreiter zwei bittere Niederlagen, wodurch der Kampf um den ersten Platz so offen ist wie lange nicht. Wer behält am Ende die Nerven?
VBL in FIFA 23: Trio kämpft um die Meisterschaft
Am Dienstagabend herrschte gefühlt zum ersten Mal in dieser Spielzeit Ernüchterung im Lager der Hansa Kogge. Nach den Pleiten gegen die eKiezkicker (1:3, 6:1, 2:3) sowie den Effzeh (1:1, 2:3, 1:2) ist der komfortable Vorsprung des Ost-Klubs auf drei Zähler gegenüber den Hamburgern geschrumpft, die an diesem Spieltag die optimale Punkteausbeute verbuchen konnten. Zum Leidwesen der Rostocker befinden sich auch die Geißböcke wieder in Schlagdistanz.
Damit haben alle drei Teams bei noch zwei ausstehenden Partien eine realistische Chance auf den Divisionstitel, dessen Gewinner dann in der kommenden Woche gekürt wird. Im Saisonfinale trifft Rostock zunächst auf Hannover 96, bevor es im Anschluss gegen Hertha BSC geht. Die Kölner bekommen es dagegen erst mit dem SC Paderborn zu tun, ehe zum Abschluss die zweite Ausgabe des Rheinischen Derbys gegen Borussia Mönchengladbach ansteht.
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Das leichteste Restprogramm des Trios hat wohl der FC St. Pauli vor der Brust. In die Duelle mit Schlusslicht Holstein Kiel sowie ebenfalls dem SCP geht man jeweils als klarer Favorit. Die Ostwestfalen könnten hier aber durch ihre Doppelbeteiligung zum Zünglein an der Waage in Sachen Meisterrennen werden. So unterlag der Effzeh bereits in der Hinrunde gegen die eSports-Abteilung des Zweitligisten – ein warnendes Beispiel für alle Beteiligten.
Die Ausgangssituation vor dem letzten Spieltag
Rostock reichen Stand jetzt vier Punkte, um den Titel endgültig klarzumachen. Sollten es weniger werden, ist der Tabellenführer auf Patzer der Konkurrenz angewiesen, um nicht noch in letzter Sekunde überholt zu werden. Bei Gleichstand zählt der direkte Vergleich vor dem Torverhältnis. Da der FCH sowie St. Pauli jeweils eine Partie gegeneinander gewinnen konnten, würde sich in diesem Szenario der Ost-Klub durchsetzen.
Beenden die drei Mannschaften die Saison mit je 51 Zählern, käme es zu einem Dreifachvergleich. Dadurch würde Hansa gar auf den dritten Rang abrutschen und die direkte Qualifikation für das Grand Final verpassen. Um den Worst Case zu verhindern, genügt allerdings bereits ein Remis. Der Strahlende Sieger wäre hier der FC St. Pauli, der aufgrund der deutlich besseren Tordifferenz vor dem 1. FC Köln und damit ganz oben stehen würde.
Hinter dem Führungstrio haben sich der VfL Wolfsburg sowie der FC Schalke 04 noch eine Resthoffnung auf den zweiten Rang bewahrt, die sich aber im Promillebereich bewegt, da der direkte Vergleich mit den eKiezkickern jeweils unentschieden ausgegangen ist. Zudem haben die Königsblauen bereits 27. Partien absolviert. Einen Playoff-Spot haben beide jedoch sicher. Die Vorentscheidung um den sechsten Rang wird im Nord-Derby zwischen dem HSV und Bremen fallen.