Die Ausstiegsklausel von Antonio Rüdiger bei Real Madrid liegt angeblich bei 400 Millionen Euro. Ein etwaiger Transfer wäre damit theoretisch um 399.962.000 Euro teurer als Rüdigers erster entscheidender Wechsel auf dem Weg ins Profigeschäft.

2011 war der deutsche Nationalspieler von Borussia Dortmunds U19 zur Jugend des VfB Stuttgart gegangen. Für eine aus heutiger Sicht geradezu aberwitzig geringe Summe.

Antonio Rüdiger wechselte einst für eine Witzsumme von Borussia Dortmund zu Stuttgart
Antonio Rüdiger wechselte einst für eine Witzsumme von Borussia Dortmund zu StuttgartAntonio Rüdiger wechselte einst für eine Witzsumme von Borussia Dortmund zu Stuttgart

Verantwortlich war damals Fredi Bobic: „Der Junge war irgendwo bei der U19 untergegangen bei Borussia Dortmund. Dann habe ich ihn, ich glaube für 38.000 Euro, zum VfB geholt. Das war nicht viel Geld“, erzählte der einstige Sportdirektor des VfB am Rande des Real-Duells mit Manchester City bei blue Sport.

Rüdiger „konnte keinen Ball über zehn Meter spielen“

Was damals nur zu erahnen war, erwies sich als absoluter Transfercoup. Später sollte der Abwehrspieler für neun Millionen Euro zur AS Rom wechseln. Mittlerweile gilt er als einer der besten Defensivspieler der Welt.

„Das macht mich stolz“, gab der langjährige Bundesliga-Funktionär Bobic zu. Vor allem, weil Rüdiger in jungen Jahren nur bedingt wie ein kommender Weltstar ausgesehen habe.

Man hätte ihn mal mit 17, 18 sehen sollen. Er war schon kräftig, aber er konnte keinen Ball über zehn Meter spielen“, sagte Bobic: „Da habe ich immer gelacht ein bisschen, aber er hat unheimlich viel und fleißig trainiert und er hat das Herz am richtigen Fleck.“