Ciro Immobile will sich bei seinem neuen Verein Borussia Dortmund nicht an den Leistungen seines Vorgängers Robert Lewandowski messen lassen.
„Das Erbe von Lewandowski ist für mich keine Last. Er hat viele Tore geschossen und ich weiß nicht, ob ich mehr machen werde“, sagte Immobile und betonte: „Er ist die Vergangenheit, ich bin die Gegenwart.“
Einen entscheidenden Unterschied zum italienischen Fußball hat der 19-Millionen-Neuzugang vom FC Turin schon ausgemacht.
„In Italien wird noch mehr Wert auf Taktik gelegt“, sagte der 24-Jährige im Trainingslager der Dortmunder in Bad Ragaz. Das Training in Deutschland sei sehr hart, man müsse sich allerdings auch auf eine lange Saison in drei Wettbewerben vorbereiten.
Von seinem neuen Arbeitgeber ist der italienische WM-Teilnehmer rundum begeistert.
„Ich habe den BVB verfolgt, seit ich sieben Jahre alt war und sie die Champions League gegen Juventus Turin gewonnen haben“, bekannte Immobile: „Sie haben mich begeistert, weil ich weiß, dass sie sehr leidenschaftliche Fans haben.“
Auch sein neuer Trainer Jürgen Klopp hat bei ihm schon Eindruck hinterlassen.
„Er hat mir gesagt, er habe über 70 Spiele gesehen, um meine Fähigkeiten zu studieren. Das sind mehr als mein Vater gesehen hat“, sagte Immobile.
Schwierigkeiten hat er bisher offenbar einzig noch mit der deutschen Sprache – auch wenn er die für einen Torjäger wichtigsten Vokabeln schon beherrscht.
„Wie geht’s? Tor schießen“, sagte Immobile auf die Frage, welche deutschen Worte er schon beherrsche. Gleichzeitig versicherte er aber, Sebastian Kehl helfe ihm bereits bei der Erweiterung seines Wortschatzes.