Borussia Dortmund muss im Testspiel gegen Chievo Verona im österreichischen Altach (ab 18.25 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) auf Mittelfeldspieler Henrikh Mkhitaryan verzichten.

Der Armenier müsse wegen „kleinerer muskulärer Problemen“ passen, erklärte Trainer Jürgen Klopp bei einer Pressekonferenz im Trainingslager des BVB im Schweizer Bad Ragaz.

Ebenfalls noch nicht auflaufen wird Weltmeister Matthias Ginter, der aber am Freitagmittag – und damit zwei Tage früher als geplant – bei seinem neuen Verein ankam.

„Wir haben gesprochen und er hat darum gebeten, ein bisschen früher zu kommen“, erklärte Klopp und scherzte: „Die Klamotten stehen ihm gut für jemanden, der praktisch 20 Jahre lang schwarz-rot getragen hat.“

Vor dem Duell mit dessen Landsleuten lobte Klopp noch einmal ausdrücklich den letztjährigen italienischen Torschützenkönig Ciro Immobile. Dafür, dass er sich in einem neuen Umfeld zurechtfinden müsse, mache der Stürmer einen guten Eindruck

„Heute Morgen sah es bei ihm gut aus, gestern Mittag nicht so gut, gestern Morgen besser. Aber das ist normal bei den Umfängen, die wir hier trainieren“, sagte Klopp.

Für das Testspiel gegen den Serie-A-Klub hat der BVB-Coach die taktische Ausrichtung bereits im Kopf.

„Im 4-4-2 flach sind die Abläufe am klarsten“, erklärte Klopp: „Sollte sich beim Mittagsschlaf nicht noch jemand weh tun, werden wir heute Abend auch im 4-4-2 beginnen.“

Die verkürzte Vorbereitung für die WM-Teilnehmer der Borussia ist für ihn indes kein Grund zur Sorge.

„Man muss keine sieben Wochen Vorbereitung haben, um für eine Saison gerüstet zu sein“, sagte Klopp. Er ist sich sicher, dass „hier keiner mit vier Kilo Übergewicht ankommen wird.“

Dennoch warnte der Fußballehrer vor zu hohen Erwartungen an den Start in die neue Saison: „Die meisten Leute beschäftigen sich nur mit dem Output und nicht mit dem, was wir dafür tun müssen und unter welchen Umständen.“

Das Ziel sei, im ersten Pflichtspiel „ein maximal unangenehmer Gegner sein, egal in welcher Aufstellung.“

In der offenen Kapitänsfrage hat Klopp derweil bereits eine Entscheidung getroffen.

„Ich weiß das schon“, sagte der 47-Jährige, kündigte allerdings an, der Tag der Verkündung werde noch „ein bisschen auf sich warten lassen.“

Die Entscheidung des bisherigen Kapitäns Sebastian Kehl, sein Amt niederzulegen, bezeichnete Klopp als „richtig“, betonte aber auch, diese sei allein von Kehl selbst ausgegangen.

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