Sollte die WM-Endrunde ab 2026 tatsächlich von 32 auf 40 oder 48 Teilnehmer aufgestockt werden, könnten die traditionellen Fußball-Kontinente Europa und Südamerika zu den großen Verlierern zählen. So steht es laut DFB-Präsident Reinhard Grindel im Faktenpapier des Weltverbandes FIFA.
„Von den acht neu geschaffenen Startplätzen bei den 40er-Modellen sollen Europa und Südamerika jetzt gemeinsam nur eineinhalb erhalten“, sagte Grindel: „Das ist in meinen Augen der falsche Ansatz, weil das Problem der qualitativen Verwässerung des Wettbewerbs dadurch verstärkt würde.“
Das FIFA-Council wird am Montag und Dienstag in Zürich über die Aufstockung beraten. Ob es dort schon zu einer Entscheidung kommt, ist offen.