Das Benefizspiel zwischen Per Mertesacker und Clemens Fritz wird zum Torfestival. Am Ende trennen sich beiden Mannschaften 7:7.
Per Mertesacker konnte für seine 96-Freunde viele ehemalige Mitspieler gewinnen. So liefen unter anderem Steven Cherundolo, Altin Lala, Jörg Sievers, Christoph Dabrowski, Christian Schulz und Michael Tarnat auf. Aus dem aktuellen Profi-Kader der 96er war Niclas Füllkrug dabei.
Marin trifft für Werderaner
Clemens Fritz konnte unter anderem Tim Wiese, Tim Borowski, Patrick Owomoyela, Oliver Pocher, Elton und die Eggestein-Brüder für seine Werderaner gewinnen.
Bei sommerlichen Temperaturen im Eilenriedestadion in Hannover vor über 4400 Zuschauern begeistern beide Mannschaften mit spektakulären Treffern.
Tim Wiese sorgt bei Per Mertesackers Benefizspiel für Aufsehen. Der Ex-Nationaltorhüter beweist, dass er trotz seiner 120 Kilo noch richtig was drauf hat.
Mertes 96-Freunde hatten den besseren Start, gingen schon in der sechsten Minute durch Nebojsa Krupnikovic in Front. Doch Clemens‘ Werderaner konterten per Doppelschlag durch den aktuellen Werder-Profi Maximilian Eggestein (21.) und Griechenland-Legionär Marko Marin (34.) zum 2:1. Damit ging es auch in die Pause.
Eggestein trifft dreifach
Die zweite Hälfte sollte zum Torfestival werden. Thomas Brdaric machte mit seinem Ausgleich für die Merte-Elf den Anfang (46.). Mike Hanke brachte die 96er wieder in Führung (59.), Ivan Klasnic glich umgehend aus (62.). Dann zog die Mertesacker-Elf durch einen Treffer von Niclas Füllkrug (66.) und einen Doppelpack von Babacar N’diaye (70., 73.) auf 6:3 davon.
Die Fritz-Elf kam aber doch noch zurück. Johannes Eggestein verkürzte per Doppelpack (77., 83.) auf 6:5, ehe ein Eigentor der Fritz-Elf vermeintlich für die Vorentscheidung sorgte (84.) Tim Wiese sah dabei schlecht aus.
Vor dem Benefizspiel "Mertes 96-Freunde vs. Clemens Werderaner" denkt Ex-Nationalspieler und Arsenal-Verteidiger Per Mertesacker nicht an ein mögliches Karriereende.
Doch Clemens‘ Werderaner packten doch noch den Ausgleich. Niederlande-Legionär Tom Trybull (86.) traf zum 7:6, Johannes Eggestein sorgte eine Minute vor Schluss mit seinem dritten Treffer für den 7:7-Endstand.
In den letzten Minuten durfte sogar noch der Schiedsrichterassistent auf dem Feld betätigen. Ivan Klasnic tauschte mit ihm kurzerhand die Trikots.