Atalanta Bergamo hat in der abgelaufenen Champions-League-Saison mächtig Eindruck hinterlassen.

Die „Göttin“ aus der Serie A verpasste im Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain die Sensation nur um wenige Minuten und verlor am Ende unglücklich 1:2.

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Schon während des Turniers der Königsklasse hatte Josip Ilicic, einer der wichtigsten Spieler von Trainer Gian Piero Gasperini, gefehlt. Der Slowene hatte nicht etwa wegen einer Verletzung passen müssen – sondern aufgrund psychischer Probleme.

Ilicic-Ersatz aus Russland

Ilicic bekam die Bilder des Corona-Ausbruch in Bergamo – einem Hotspot der Pandemie im März – nicht aus dem Kopf und meldete sich daraufhin wegen einer Depression krank

Nun sagte Gasperini auf der ersten Pressekonferenz der neuen Spielzeit, dass er noch immer auf Ilicic verzichten müsse. 

„Im Moment gehört sie nicht zu unserem Personal“, sagte der Atalanta-Coach, der mit Aleksey Miranchuk bereits Ersatz für den kranken Offensivspieler holte. Der 24 Jahre alte Russe kommt von Lok Moskau und hat laut Gasperini „Eigenschaften von absolutem Wert“. 

Wann Ilicic wieder spielfähig ist, steht weiterhin in den Sternen.

Johannes Fischer wuchs in Mailand vor den Toren von San Siro auf und bekam dort in den 80er-Jahren die gesammelte Weltelite des Fußballs zu sehen. Studierte nach dem Abitur an der Sporthochschule in Köln...