David Alaba hat erst 45 Minuten im Dress seines neuen Arbeitgebers absolviert – und schon ist die spanische Presse vom langjährigen Bayern-Star begeistert.

Beim torlosen Testspiel der Königlichen gegen den AC Mailand im Wörthersee Stadion in Klagenfurt hatte Real-Coach Ancelotti den Österreicher die erste Halbzeit spielen lassen.

In der Viererkette überzeugte er neben Nacho Fernández, und auch in der Offensive stellte er sein Können unter Beweis und zwang Mailand-Keeper Mike Maignan zu einer Parade.

“Alaba, ein Innenverteidiger wie die Krone einer Kiefer. Er hat alles, und seine Verpflichtung ist ein Schnäppchen für die Mannschaft”, jubelte die Sporttageszeitung Marca.

“Generaldirektor José Ángel Sanchez und Klubboss Florentino Perez verdienen eine Runde Applaus, weil sie den Transfer so schnell abgeschlossen haben. Alaba ist der bestmögliche Ersatz für Ramos. Er hat gezeigt, dass er ein Crack ist.”

Am Tag darauf titelte das Medium in seiner Printausgabe: “Alaba – der Kaiser von Madrid”. Nicht die erste Anspielung auf Franz Beckenbauer, die der Österreicher weckt.

Im Vorjahr hatte Karl-Heinz-Rummenigge in einem Interview mit Sky geschwärmt: “Der David ist für mich eigentlich sowas wie der schwarze Franz Beckenbauer.”

Spanische Medien von Alaba begeistert

Auch El Mundo zeigte sich von der Performance des Verteidigers begeistert. So habe der neue Abwehrchef “vom ersten Tag an mit souveräner Stimme” gesprochen und war gegen die Mailänder gleich zu Beginn “der Retter in der Not”.

Alaba selbst lobte vor allem seine Teamkollegen. “Das Geheimnis hinter meiner schnellen Eingewöhnung ist das Team”, sagte der Österreicher dem vereinseigenen TV-Sender: “Alle Mitspieler haben mir das Gefühl gegeben, dass ich hier willkommen bin, und es ist schön, jetzt mein Debüt für Real Madrid gefeiert zu haben.”

David Alaba hat am Sonntag das erste Spiel im Dress von Real Madrid absolviert. Für seine Darbietung in der Innenverteidigung bekam er durchweg gute Kritiken.

David Alaba hat am Sonntag das erste Spiel im Dress von Real Madrid absolviert. Für seine Darbietung in der Innenverteidigung bekam er durchweg gute Kritiken.

Im Spiel habe er sich “sehr wohlgefühlt und ich bin glücklich damit, wie ich mich hier eingeführt habe”.

Bei der Sporttageszeitung As gab man sich ebenfalls angetan, hätte sich aber gewünscht, dass Alaba den Elfmeter geschossen hätte, den Gareth Bale erst herausgeholt und im Anschluss kläglich vergeben hatte. Dennoch hinterließ Bale, der mit der kuriosen Rückennummer 50 aufgelaufen war, insgesamt einen guten Eindruck.

Deutlich weniger Zuneigung hatten die spanischen Journalisten dagegen für Martin Odegaard übrig. Der junge Norweger konnte erneut nicht überzeugen. “Es gelingt ihm weiterhin nicht, sich in Madrid durchzusetzen. Die Madrider Fans erwarten mehr von ihm, während er nur Zweifel weckt”, kritisierte die Marca.