Diesen kleinen Seitenhieb von Jürgen Klopp wollte City-Trainer Pep Guardiola dann doch nicht unkommentiert lassen.
Nachdem Liverpools Coach über die Transferpolitik der Premier-League-Rivalen FC Chelsea sowie Manchester City und United angemerkt hatte, dass sie offenbar über “kein Limit” verfügen, schlug der Spanier nun zurück.
“Einige Besitzer wollen nur davon profitieren, unsere Besitzer wollen keinen Nutzen schlagen. Daher investieren die nicht in ihr Team, während wir investieren, was wir imstande sind”, sagte Guardiola auf der Pressekonferenz.
Klopp: City und Co. haben kein Limit
Guardiola legte nach: “Was ist daran das Problem? Wir haben Grenzen durch Financial Fairplay und wenn sie nicht übereinstimmen (mit unseren Ausgaben, Anm. d. Red.), können sie vor Gericht gehen und ihr Statement dazu abgeben.”
Klopp hatte über die Transfers von City, Chelsea und United gesagt: “Wir dürfen das Geld ausgeben, welches wie verdienen … sie haben dagegen offensichtlich keine Limits.”
Guardiola dröselte deshalb den 100-Millionen-Pfund-Kauf von Jack Grealish auf: “Wir haben Jack Grealish gekauft, weil wir für 60 Millionen Pfund verkauft haben. Also haben wir am Ende 40 Millionen Pfund ausgegeben. Wir halten uns absolut an die Regeln.”
Guardiola wundert sich über Liverpool
Der Ex-Bayern-Coach wundert sich vielmehr darüber, dass Liverpools Haupteigentür John W. Henry, dessen Nettovermögen von Forbes 2021 auf 2,8 Milliarden US-Dollar geschätzt wurde, Klopp ähnliche Mittel wie ihm nicht zur Verfügung stellt.
“Liverpool konnte damals in den Markt einsteigen, um für zwei unglaubliche Spieler (Virgil van Dijk und Alisson, Anm. d. Red.) Geld auszugeben – und sie gewannen die Champions League und die Premier League.”
Doch dieses Vorhaben habe sich offenbar nun geändert: “Wenn sie nicht mehr ausgeben wollen, dann vielleicht, weil sie glauben, dass sie es nicht brauchen – oder weil die Eigentümer es nicht wollen. Ich weiß es nicht. Ich bin nicht da.”