Lionel Messi hat 274 Millionen Follower auf Instagram.

Mit seinen Anhängern teilt der argentinische Nationalspieler mit schöner Regelmäßigkeit Bilder von sich, seinen Teamkollegen und Produkten diverser Werbepartner. Eher selten teilt der Superstar dort auch seine Meinung mit.

Mit seinem jüngsten Post hat er es aber getan – der Inhalt ist durchaus ein wenig überraschend. Denn der Angreifer von Paris Saint-Germain beschwert sich in recht deutlichen Worten über den Schiedsrichter, der Stunden zuvor sein Spiel mit der argentinischen Nationalmannschaft geleitet hatte.

Gegen Peru hatten sich Messi und Co. in der WM-Qualifikation knapp mit 1:0 durchgesetzt. Messi freute sich in seinem Instagram-Post zwar über drei wichtige Punkte, hatte aber eben auch Kritik parat.

„Der Schiedsrichter macht bei uns immer das gleiche, es scheint so, also ob er es mit Absicht machen würde“, klagte der Superstar. Worauf er sich bei seiner ungewöhnlichen Wortmeldung zum brasilianischen Unparteiischen Wilton Sampaio genau bezog, ließ er offen.

Messi auch mit Wetter und Gegner unzufrieden

Die Peruaner hatten insgesamt 20 geahndete Fouls gegen die Argentinier begangen, allerdings nur zwei Gelbe Karten erhalten. Möglicherweise spielte Messi auf eine Szene im gegnerischen Strafraum an, in der sein Teamkollege Lautaro Martínez nach einem vermeintlichen Foul zu Boden ging – aber keinen Pfiff erhielt.

Peru hatte zudem einen Elfmeter zugesprochen bekommen, der allerdings verschossen wurde.

Sampaio hatte zuvor zwei Spiele der Argentinier geleitet, beide in diesem Jahr. Beide konnte Messis Team gewinnen, insgesamt wurden dabei eine Rote und zehn Gelbe Karten vergeben.

Über die Schiedsrichter beschweren sich die Argentinier nicht zum ersten Mal – 2019 hatte der Verband sogar offiziell Beschwerde beim südamerikanischen Dachverband CONMEBOL eingelegt – die Qualität der Unparteiischen wurde damals als nicht ausreichend moniert.

Übrigens: Nicht nur mit dem Referee war Messi unzufrieden. Auch die äußeren Bedingungen (“hartes Spiel, schwer zu spielen. Sehr viel Wind“) und auch die Spielweise des Gegners (“sie waren alle hinten, was sehr wenig Raum lässt“) sorgten bei dem 34-Jährigen für wenig Begeisterung.

Das Tor des Tages erzielte Martínez in der 43. Spielminute.