Seit Jahren träumt PSG vom Sieg in der Champions League und gibt daher viel Geld auf dem Transfermarkt aus, um sich diesen Wunsch zu erfüllen.

Diese Zeiten könnten allerdings bald vorbei sein, denn der erhoffte Erfolg ist für Paris Saint-Germain bisher noch nicht eingetreten.

So berichtet nun die englische Zeitung Times, dass der Verein einen drastischen Sparkurs plant. Grund für den Entschluss der Besitzer ist der Rekordverlust von 360 Millionen Euro in der vergangenen Saison und die neue Auflage des Financial Fairplays.

Paris Saint-Germain strebt seit Jahren nach dem Champions-League-Titel und rüstet dafür regelmäßig auf. Intern sorgen die Stars, fehlende Leistungen und die sportliche Leitung allerdings immer wieder für Ärger.

Paris Saint-Germain strebt seit Jahren nach dem Champions-League-Titel und rüstet dafür regelmäßig auf. Intern sorgen die Stars, fehlende Leistungen und die sportliche Leitung allerdings immer wieder für Ärger.

Als Maßnahmen plane der Klub, die Gehälter massiv zu kürzen. Eine Reduzierung von 30 Prozent steht im Raum. Bei einem geschätzten Gehaltsvolumen von rund 350 Millionen Euro pro Jahr würde der Verein so 100 Millionen Euro einsparen.

Lässt PSG Neymar und Messi ziehen?

Somit wird es auch den drei Top-Stars an die Geldbörse gehen. So machen Kylian Mbappé (85 Mio. Euro pro Jahr), Lionel Messi (40 Mio.) und Neymar (50 Mio.) bereits rund die Hälfte des Gehaltsvolumen aus.

Da dürfte es den Verantwortlichen nicht ganz ungelegen kommen, dass der Vertrag des Argentiniers im Sommer ausläuft. Mögliche Interessenten wie Inter Miami haben sich bereits positioniert, um Messi zu verpflichten.

Auch Neymar könnte den Verein verlassen. So soll es im Rahmen des Champions-League-Spiels beim FC Bayern Gespräche zwischen PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi und dem Chelsea-Eigentümer Todd Boehly gegeben haben, in denen es um einen möglichen Transfer des Brasilianer gegangen sein soll.

Zudem wollen die Besitzer, das Qatar Sports Investments, vermehrt auf junge, hungrige Spieler setzen und nicht mehr große Gehälter für vermeintlich satte Spieler ausgeben.