Er ist Triple-Sieger – und trotzdem hat Kalvin Phillips eher enttäuschende Saison hinter sich.

Der englische Nationalspieler von Manchester City kam beim Triumphzug seines Teams durch Europa nur selten zum Einsatz und musste sich zudem von seinem Trainer Pep Guardiola einige harte Worte anhören.

Der Coach hatte den Mittelfeldspieler nach der Weltmeisterschaft in Katar als „übergewichtig“ bezeichnet und ihm die nötige Verfassung für einen Einsatz abgesprochen.

Eine Situation, die für ihn nicht einfach zu verarbeiten war, wie er nun zugab: „Es war ein wenig schwierig, es zu ertragen, weil es so überdimensioniert war und weil viele Leute anfingen, darüber zu reden“, sagte der 27-Jährige im Interview mit BBC Radio.

Übergewicht? Darum ist der Start unter Guardiola so schwierig

Vor allem, weil er anderer Ansicht gewesen sei: „Mein Trainer hat seine Kommentare abgegeben und ich habe sie respektiert. Ich war zwar nicht übergewichtig, aber er hat das ganz anders gesehen.“

Phillips, der vor einem Jahr von Leeds United zu City kam und zuletzt auch mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wurde, nahm die harschen Worte seines Trainers jedoch an und arbeitete motiviert weiter. „Ich habe mein Bestes gegeben, um so fit wie möglich zu werden. Gleich danach saß ich beim Leeds-Spiel auf der Bank und war seitdem bei jedem Spiel fit.“

Ohnehin gehe es beim Sprung zum Topklub aus Manchester nicht nur um körperlicher Fitness. „Ich habe mit einigen der Jungs über ihre erste Saison bei City gesprochen, darüber, wann sie dazugekommen sind und wie schwierig es für sie war. Sie sagten genau das Gleiche, dass es mindestens 12 Monate dauert, um wirklich zu verstehen, was der Trainer von Ihnen erwartet, wie er von Ihnen möchte, dass Sie spielen und wie er von Ihnen möchte, dass Sie arbeiten.“