Die Kontrollinstanz der UEFA hat mehreren Vereinen grünes Licht für eine Teilnahme an der kommenden Europapokal-Saison gegeben, obwohl es wegen Multi-Klub-Konstrukten Bedenken gegeben hatte.
„Erheblichen Änderungen“ durch die Vereine und ihre Investoren in den Strukturen hätten dazu geführt, dass „die Multi-Klub-Regeln eingehalten werden“, teilte das Gremium CFCB mit.
Konkret geht es um die Kombinationen Aston Villa/Vitoria Guimaraes, Brighton & Hove Albion/Royal Union Saint-Gilloise und AC Mailand/FC Toulouse.
In der Begründung hieß es unter anderem, dass „kein Verein direkt oder indirekt mit Wertpapieren oder Anteilen eines anderen Vereins handelt oder diese hält, der an einem UEFA-Klubwettbewerb teilnimmt“.
Der französische Pokalsieger Toulouse etwa gehört wie Milan der amerikanischen Investmentfirma RedBird Capital. Drei Manager der Firma waren daraufhin zuletzt aus dem Vorstand des FC Toulouse zurückgetreten.